|
26.09.2008
|
|
Folgt dem ersten erfolgreichen "Streich" im Freistaat Bayern der zweite auf dem Fuß? Acht Tage nach dem zunächst holprigen, dann aber doch recht souveränen 3:1-Auftakt am Starnberger See steuert Rhein-Main Volley an diesem Samstag eine hinlänglich bekannte Adresse im Bayerischen Wald an.
|
VGF Marktredwitz, in den 80er- und 90er Jahren häufig ein unangenehmer Widerpart der TG Rüsselsheim, ist nach sieben Jahren Regionalliga Südost in die Zweite Bundesliga, Gruppe Süd, zurückgekehrt. Obwohl die Franken noch immer für Akteure aus der nahen Tschechischen Republik interessant sind und zum Auftakt VCO Kempfenhausen analog zu "RMV" in vier Sätzen abgeschmettert wurde, soll der Aufsteiger nicht zum ersten Stolperstein der aus der Eliteliga degradierten Hessen werden. "Ein weiterer Sieg würde uns gut tun, denn danach kommen die dicken Brocken", befindet Thilo von Hagen.
Der "RMV"-Coach ist gespannt, wie sich sein neu formiertes Team ab 20 Uhr gegen den äußerst erfahrenen Gegner und eine deutlich größere Fangemeinde als zuletzt hält. "Das sind alles andere als Jungspunde", sagt von Hagen, was beson- ders für Zuspieler Milan Cernousek (51) und Spielertrainer Pavel Baborka (47) gilt. Beim Gast ist Mittelblocker Jakub Strelczyk wieder fit; dafür droht mit Peter Wellbock (Schulter- und Knieprobleme) die "Seele der Annahme" auszufallen.
|
|
Quelle: Main-Spitze
|