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19.09.2008
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Keine optimalen Voraussetzungen: Im ersten Rundenspiel der Zweiten Liga Süd am Samstag um 19.30 Uhr beim VCO Kempfenhausen muss Rhein-Main Volley ohne Thilo von Hagen auskommen. Der Spielertrainer hat nach eigener Aussage einen wichtigen Termin wahrzunehmen, den er nicht verschieben kann. Mit Jan Wunderlich hat der Erstliga-Absteiger aber eine kurzfristige Lösung gefunden.
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Der Trainer, der zuletzt die zweite Mannschaft des Frankfurter Volleyballinternats betreute, springt am Samstag ein und übernimmt gegen Kempfenhausen das Coaching. Zudem hat Wunderlich in dieser Woche zusammen mit Luis Ferradas, der ehrenamtlicher Berater bei Rhein-Main Volley ist, das Training gestaltet, da von Hagen aus beruflichen Gründen die ganze Woche verreist war. Ab Montag wird der Spielertrainer aber wieder die Verantwortung übernehmen. Wunderlichs Engagement ist dann beendet.
„Ich wäre natürlich gerne dabei gewesen beim ersten Spiel“, bedauert von Hagen sein Fehlen, hofft aber, seine Mannschaft werde auch ohne ihn einen guten Rundenstart schaffen. Denn auf den kommt es an. Der Rhein-Main-Coach sieht seine Mannschaft nämlich als „eine Art Wundertüte“, wie er selbst sagt: „Wenn es gut läuft, können wir jeden schlagen. Aber wir können auch gegen jeden verlieren, wenn es schlecht läuft. Es ist sehr schwer zu sagen, wo wir stehen.“ Deshalb täte ein Erfolgserlebnis gleich zu Saisonbeginn gut, würde Selbstvertrauen geben.
Von Hagen geht von einer ausgeglichenen Liga aus, in der er „keinen Topfavoriten“ sieht, sehr wohl aber vier, fünf starke Teams. Dazu zählt er Bühl, Delitzsch, Kriftel und Freiburg. Zudem sei Mendig ein „sehr starker Aufsteiger.“ Ob seine Mannschaft im großen Vierzehner-Feld der Zweiten Bundesliga Süd am Ende auch zum vorderen Tabellendrittel zählt, muss sich weisen.
Gegen Kempfenhausen tritt Rhein-Main Volley mit seinem kompletten Kader an. Dazu gehören Peter Wellbrock, Johann Löwen, Tim Wacker und Thomas Weigel sowie die Neuzugänge Carlo Wiese, Jakub Strzelczyk, Sam Bragg, Jörn Freiwald und Jan Dörmer. Hinter dem Einsatz von Strzelczyk steht aber noch ein kleines Fragezeichen. Der Mittelblocker konnte wegen einer Muskelverletzung im Rücken in dieser Woche nicht trainieren.
Die Verpflichtung des tschechischen Zuspielers Jakub Chleboun ist nach Aussage von Thilo von Hagen derzeit kein Thema mehr. Aus finanziellen Erwägungen habe sich sein Verein dagegen entschieden, eine Lizenz zu beantragen. Somit muss der Spielertrainer und Vereinschef notfalls selbst aufs Feld, denn als zweiter Zuspieler steht damit nur Thilo von Hagen zur Verfügung.
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Quelle: Rüsselsheimer Echo
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