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16.01.2008
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Die Suche nach Gemeinsamkeiten könnte leise Hoffnungen auf einen erfolgreichen Abschluss der Hinserie nebst positivem Start ins neue Jahr wecken: Bayer Wuppertal und Rhein-Main Volley, die heute um 18.30 Uhr in der Bayerhalle aufeinandertreffen, haben letztmals am 3. November in der Bundesliga gewonnen.
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Mit dieser Parallele indes ist die Zuversicht am Untermain weitgehend erschöpft. Schließlich haben die Gastgeber an besagtem ersten Samstag im November ihren vierten, die Hessen ihren bislang einzigen Saisonsieg gefeiert, was einiges über die Schlagkraft der Mannschaften verrät. Da die Wuppertaler zudem jüngst mit vier Begegnungen beim eigenen Turnier "Jugend trifft Profis" reichlich Spielpraxis tanken konnten, reist das "RMV"-Team nach der viereinhalbwöchigen Rundenunterbrechung ohne jedes Testspiel an.
"Das wäre natürlich gut und wichtig gewesen, ließ sich aber leider nicht realisieren", sagt Christian Metzger. Der Trainer des Tabellenletzten, dem bislang erst sechs Satzgewinne glückten, ist aber nicht nur aufgrund der ungenügenden Aufwärmphase um seine Aufgabe nicht zu beneiden. "In unserer Lage wäre es unbedingt nötig gewesen, personell nachzulegen. Mit einem Zuspieler und nur zwei Mittelblockern, dazu weiteren Verletzten, bleiben einem taktisch fast keine Möglichkeiten", so Metzger. Den unguten Vorzeichen zum Trotz, will der Schwabe nichts davon hören, dass die Saison bereits abgehakt sei. "Das sollte man nicht tun. Die personelle Situation ist zwar schwierig, aber ich appelliere an den Kampfgeist."
Ähnlich äußerte sich auch Andreas Kolle. "Obwohl unser Kader nicht optimal besetzt ist, hat dies keinen Einfluss auf den persönlichen Ehrgeiz jedes Spielers; die Motivation war bislang jedenfalls immer da", sagt der Mannschaftskapitän. Daran soll sich auch heute nichts ändern, zumal "Wuppertal ein Team mit Höhen und Tiefen ist. Manchmal spielen die wirklich gut, aber es gibt auch Tage, da geht bei denen nix." Letzteres war am 17. Dezember in Unterhaching der Fall, wo das mit drei internationalen Auswahlcracks bestückte Team des dänischen Trainers Jens Larsen in 72 Minuten 25:21, 25:21, 25:11 unterging.
Während Kolle den Betriebsausflug ab 13 Uhr "relativ zuversichtlich" in Angriff nimmt, denkt sein Coach über die aktuelle Aufgabe hinaus. "Bayer hat ein starkes Team und die unteren Mannschaften eigentlich immer gut im Griff. Für uns ist wichtig, für die folgenden Aufgaben den Rhythmus wieder zu finden". Verständlich, denn am Samstag geht´s zu Mitaufsteiger VC Bad Dürrenberg-Spergau, dann kommt SG Eltmann. "Das ist das letzte Sprungbrett für uns", sagt Kolle, was bedeutet, dass in diesen Partien allein Erfolge zählen.
Zumindest zwei Siegertypen hat "RMV" auch in seinen Reihen: Johann Löwen und Jason Octave hatten bekanntlich Anteil daran, dass die Süd-Auswahl am 5. Januar beim ersten "All Star Day" der Deutschen Volleyball-Liga die Nord-Vertretung 3:1 abblockte. Dass den involvierten Wuppertalern diese Niederlage nicht behagt haben wird, steht außer Frage. Einen Vorteil für Rhein-Main Volley daraus abzuleiten, ist gefährlich. Schließlich stellte ein Bayer-Quartett das Gros der Nord-Akteure, und Zuspieler Gergely Chowanski gewann zudem den so genannten "Goldfinger Contest"...
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Quelle: Main-Spitze
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