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Wilmas wilde Worte

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Zu müde für eine Überraschung

19.11.2007
Spannender als von vielen erwartet ging es gestern im Achtelfinale des deutschen Volleyball-Pokals der Männer zwischen dem Zweitligisten TuS Kriftel und dem Erstligisten Rhein-Main Volley zu.
Am Ende gewann zwar der Favorit mit 3:1 (25:18, 25:19, 23:25, 25:23). Allerdings machte sich die Mannschaft von Trainer Christian Metzger das Leben vor allem im dritten Durchgang selbst schwer. Die Gäste zeigten Nerven, produzierten Fehler, und der Gegner steigerte sich.

"Kriftel hat im dritten Satz so gespielt, wie wir das erwartet haben", sagte Thilo von Hagen, der eigentlich seine Karriere schon beendet hatte. Weil sich aber Zuspieler Michal Peciakowski vor Kurzem einen Achillessehnenriss zugezogen hatte, wurde von Hagen wieder als zweiter Steller von Rhein-Main Volley reaktiviert. Weil er beruflich allerdings stark eingespannt ist, will sich der Verein schnell nach einem Ersatz umsehen.

Gestern wurde von Hagen auch nicht eingesetzt und beobachtete stattdessen von außen, dass seine Mannschaft in den ersten beiden Durchgängen so auftrat wie erwartet. Denn dass ein Erstligist, auch wenn er im Tabellenkeller rangiert, taktisch, athletisch und technisch einem Spitzenteam der zweiten Liga wie Kriftel voraus ist, wurde noch zu Beginn der Begegnung deutlich.

Nach den ersten beiden Sätzen gab es allerdings einen Riss im Spiel des Favoriten. Kriftel nutzte die mentale Schwäche des Gegners und kam zum 1:2 Anschluss. "Mit etwas Glück hätten wir den Ausgleich schaffen können", sagte der Krifteler Trainer Klaus Hermann. Weil sich Rhein-Main Volley aber wieder stabilisierte, blieb es für die Gastgeber nur bei dem einen Satzgewinn.

Allerdings war der unterklassige Gegner auch gehandicapt ins Spiel gegangen. Denn erst um fünf Uhr am Sonntagmorgen war die TuS Kriftel von ihrem Zweitligaspiel beim VC Dresden zurückgekehrt, das sie zudem noch in fünf kraftraubenden Sätzen verloren hatte. Rhein-Main Volley hatte dagegen spielfrei. Ein klarer Nachteil für Kriftel, wie Klaus Hermann fand: "Das macht normalerweise einen Unterschied."

Rhein-Main Volley trifft jetzt im Viertelfinale des DVV-Pokals, das am zweiten Dezember-Wochenende (8./9.) ausgetragen wird, auf das Erstliga-Spitzenteam vom SCC Berlin. Weil die heimische Walter-Köbel-Halle in Rüsselsheim voraussichtlich belegt sein wird, spielt der Verein mit dem Gedanken, die Partie als Werbung für den Männer-Volleyball, in einer anderen Stadt der Region auszutragen.
Quelle: Frankfurter Rundschau
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TG 1862 Rüsselsheim 3
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2. VC Dresden40:12
3. L.E. Volleys38:14
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5. ASV Dachau34:18
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7. TG 1862 Rüsselsheim28:24
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10. VC Eintracht Mendig20:32
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12. TSV Friedberg16:36
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