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19.02.2010
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Eine unangenehme Aufgabe erwartet die Mannschaft von Rhein-Main Volley am kommenden Sonntag in der Zweiten Bundesliga, Gruppe Süd. Dann müssen die "Volleys" beim gefährlichen Aufsteiger TSV Friedberg antreten, der zuletzt vier Spiele in Folge gewinnen konnte und zur Zeit mit einem ausgeglichenen Punktekonto den achten Tabellenplatz belegt.
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Das Hinspiel entschied das Team von "RMV"-Trainer Luis Ferradas in der Walter-Köbel-Halle mit 3:1-Sätzen für sich und konnte seinerzeit erstmals alle zehn Spieler des Kaders einsetzen - auch wenn Diagonalangreifer Tim Wacker nach einer Verletzungspause nur kurz zum Einsatz kam. Am Sonntag werden den "Volleys" dagegen mit Johannes Gruppe (Zuspiel) und Jonathan Scott (Außenangriff) zwei Akteure fehlen, die sehr wahrscheinlich sogar bis zum Saisonende nicht mehr werden mitwirken können. Gruppe laboriert bereits seit rund zwei Monaten an einer komplizierten Handgelenksverletzung, während Scott nach dem Tod seiner Großmutter noch in den USA weilt. Dazu sind Jan Dörmer (Außenangriff) und Tim Wacker (Diagonalangreifer) mehr oder weniger angeschlagen.
Dennoch geht Ferradas gewohnt optimistisch in die Begegnung im Augsburger Hinterland. "Wir müssen einfach gutes Volleyball spielen", lässt sich der Argentinier von den personellen Problemen wie gehabt nicht entmutigen. Doch gerade auswärts zeigte sich seine Mannschaft in dieser Saison arg anfällig, konnte dort nur vier von neun Partien gewinnen. Dazu verfügen die Friedberger mit Kapitän Andreas Eichhorn (Diagonal) sowie Alexander Wiskirchen (Außen) über zwei bundesligaerfahrene Akteure und benötigen jeden Punkt im Abstiegskampf. "Ich erwarte ein hartes Match", sagt Ferradas, der um die Schwere der Aufgabe weiß. Aber er kennt auch das Potential seiner Mannschaft und hofft daher, mit dem 13. Saisonsieg in der Tasche nach Hessen zurückzuzukehren.
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Quelle: Main-Spitze
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