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Wilmas wilde Worte

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»Wir waren im Angriff sehr stark«

02.11.2010
Der Einzug in den DVV-Pokal ist greifbar nahe für die Zweitliga-Volleyballer der TG Rüsselsheim. Mit einem furiosen 3:0 (25:23, 25:21, 25:22)-Sieg im Endspiel bei Klassennachbar VC Eintracht Mendig holten sie sich den Südwestpokal und bestreiten nun zu Hause am 14. November (Sonntag) ein Qualifikationsspiel gegen den TSV Deggendorf, Pokalsieger Südost. Wird die Turngemeinde hier ihrer Favoritenrolle gegen den bayrischen Regionalligisten gerecht, zieht sie ins Achtelfinale des DVV-Pokals ein und trifft am 28. November auf Erstligist evivo Düren.

Diese Chance will sie sich auf keinen Fall entgehen lassen. Weber: »Jetzt haben wir uns so lange ins Zeug gelegt und die Doppelbelastung mit Pokal und Rundenspielen gemeistert, da wollen wir auch gegen Deggendorf gewinnen.« In Mendig mussten die Rüsselsheimer als erstes gegen Regionalligist TGM Mainz-Gonsenheim um die Teilnahme am Finale kämpfen. Das gelang leichter als gedacht.

Zwar gab der Tabellensiebte der Zweiten Bundesliga Süd bei seinem 3:1 (25:21, 21:25, 25:19, 25:15)-Erfolg den zweiten Satz ab, ließ aber nie Zweifel am Sieg aufkommen. Nach dem eindrucksvollen 3:0-Zweitligaerfolg am Vortag in der Köbel-Halle gegen Durmersheim »war es anfangs nicht leicht, sich zu motivieren«, meinte Weber, »aber über die Dauer des Spiels hat man schon einen Klassenunterschied gemerkt«.

Gegen Mendig ging die TG dann eher als Außenseiter ins Endspiel. Denn die Gastgeber traten vor Heimpublikum hochmotiviert an und wollten mit ihren drei ehemaligen Erstligaspielern von Düren unbedingt den Weg für den Einzug in den DVV-Pokal ebnen. Aber dann ließ Rüsselsheim keinen Satzverlust zu und behielt unerwartet klar mit 3:0 die Oberhand.

»Wir haben befreit aufspielen können und waren im Angriff sehr stark«, freute sich Claude Weber. Wie am Vortag setzten sich vor allem Kapitän Tim Wacker und Christian Hesse immer wieder durch. Auch Johann Löwen steuerte viele Punkte bei und überzeugte zudem im Aufschlag. Mit einer Serie von drei Assen hat er im zweiten Satz fast im Alleingang für die Wende von einem 20:21-Rückstand zu einem 25:21-Gewinn gesorgt.

Dabei waren die Gäste zuvor gehandicapt gewesen. Denn Zuspieler Kevin Goncalves musste wegen Kniebeschwerden ausgewechselt werden. Ein zweiter etatmäßiger Passgeber stand jedoch nicht zur Verfügung, da Thilo von Hagen nicht mit nach Mendig gereist war.

So schickte Trainer Weber beim Stand von 18:20 Mittelblocker Andreas Kolle, der wegen seiner Rückenverletzung nur für Kurzeinsätze eingeplant war, für Goncalves aufs Feld. Fortan spielten Kolle und Manuel Lohr von der Mitte aus zu, vornehmlich hohe Pässe auf Außen, die die Angreifer aber hervorragend zum Gewinn des zweiten Satzes zu nutzen wussten.

Im dritten Durchgang spielte die TG zunächst taktisch so weiter. Beim Stand von 18:19 griff dann wieder Kevin Goncalves ins Geschehen ein, setzte vorne seine drei Angreifer gut in Szene, so dass die Gäste an Mendig vorbei auf 25:22 und damit zum Pokalsieg davonzogen.
Quelle: Rüsselsheimer Echo
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7. TG 1862 Rüsselsheim28:24
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12. TSV Friedberg16:36
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