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15.10.2010
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Die Kontrahenten finden sich nach fünf Spieltagen mit jeweils 2:8 Punkten im unteren Tabellendrittel der Zweiten Volleyball-Bundesliga, Gruppe Süd, wieder. Daher scheint der Ausgang des Hessenderbys an diesem Samstag (20 Uhr/August-Bebel-Sporthalle Wetzlar-Niedergirmes) zwischen TV Waldgirmes und TG Rüsselsheim völlig offen. Doch das sieht Rüsselsheims Trainer, Klaus-Jürgen „Claude“ Weber, ganz anders.
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Denn ihn ficht die aktuelle Tabellenkonstellation nicht an: „Wir fahren als Favorit dorthin, weil wir über die besseren Einzelspieler verfügen. Wir können uns nur selbst schlagen.“
Einer dieser besseren Einzelspieler wird das Duell mit dem Aufsteiger allerdings verpassen. Mittelblocker Andreas Kolle muss aufgrund seiner Rückenverletzung weiterhin pausieren. Und auch der zweite TG-Mittelblocker kam nicht ganz optimal durch die Woche. „Manuel Lohr hat am Anfang der Woche ein Training ausgesetzt. Aber mittlerweile ist er wieder fit und wird spielen“, berichtet Weber. Als Ersatz für Kolle hofft der Coach auf Jens Blöcher, dessen Einsatz aber noch nicht ganz sicher ist.
Die personelle Situation sieht Weber indes nicht als zentrale Problematik an. „Die Niederlagen, vor allem das 2:3 in Mendig und das 0:3 gegen TSV Grafing haben der Stimmung im Team nicht gut getan und setzen uns natürlich unter Druck“, gibt der ehemalige Erstligaspieler zu. Daher werde es ganz wichtig sein, den Neuling mit konstant guten Angaben stets unter Druck zu setzen. Und es gelte, die Ruhe zu bewahren. Denn „der TV Waldgirmes wird seine Punkte machen, da er einen sehr abwehrstarken Libero besitzt und phasenweise extrem schnell zuspielt. Aber es fehlt ihnen die Konstanz“, beschreibt Weber die Stärken und Schwächen des Gegners.
„Familientreffen“ der TG-Teams im Pokal-Finale
Zu einem Novum kommt es im Hessenpokal-Wettbewerb. Mit TG Rüsselsheim und TG Rüsselsheim II bestreiten am Sonntag (16.30 Uhr/Großsporthalle an der Erich-Kästner-Schule Homberg) erstmals zwei Mannschaften aus einem Verein das Finale. Obgleich Weber die Doppelbelastung nicht recht schmeckt und das Augenmerk auf der Liga liegt, geht er schon von einem Sieg seiner Zweitligaauswahl aus. Ob diese dem Wunsch ihrer in der Regionalliga angesiedelten Klubkollegen nachkommen werden, über fünf Sätze zu gehen? Wie dem auch sei, in einem sind sich Weber und sein Kollege Raimund Jeuck, der wie tags zuvor beim Regionalligaspiel auf sein zweitligaerfahrenes Quartett verzichten muss, einig. Die jungen Spieler der TG Rüsselsheim II werden die Bühne nutzen, um sich bei Weber für höhere Aufgaben zu empfehlen.
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Quelle: Main-Spitze
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