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15.03.2010
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Mit 2:1 haben sie geführt, schienen auf gutem Wege, dem Tabellenführer die vierte Saisonniederlage beibringen zu können. Doch wie im Hinspiel, musste sich Rhein-Main Volley dem VC Gotha mit 2:3 (25:23, 17:25, 25:21, 15:25, 7:15) geschlagen geben.
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Weil auch der Tabellenzweite TV Rottenburg II unterlag (0:3 gegen Dresden), wahrte das Team von Trainer Luis Ferradas als Dritter dennoch seinen Zwei-Punkte- Abstand nach Minuszählern auf Rottenburg. Delitzsch und Leipzig konnten nicht zu Rhein-Main Volley aufschließen. Auch sie haben am Wochenende verloren.
Vor knapp 400 Zuschauern lieferten die Gastgeber in der Rüsselsheimer Walter-Köbel-Halle dem designierten Titelaspiranten der Zweiten Volleyball-Bundesliga Süd einen heißen Kampf. Rhein-Main-Teammanager Jan Wüntscher freute sich über „eine Superstimmung“. Das Publikum ging voll mit.
Den ersten Satz entschieden die Gastgeber in der Schlussphase knapp mit 25:23 für sich. Danach hatten sie klar mit 17:25 das Nachsehen, boten dem Erstliga-Anwärter jedoch im dritten Abschnitt wieder Paroli und gingen mit 2:1 Sätzen aussichtsreich in Führung.
Überraschend für viele Zuschauer kam dann das Comeback von Jonathan Scott. Der Außenangreifer kehrte nach langer Zeit aus den USA zurück und wurde von Trainer Ferradas im vierten Durchgang im Außenangriff eingewechselt. Dennoch musste Rhein-Main Volley die Gäste Mitte des vierten Satzes davonziehen lassen. „Da hat uns ein bisschen die Kraft gefehlt“, bedauerte Ferradas, der sein Team insgesamt nicht konstant genug sah.
Im Tiebreak hoffte der Tabellendritte aber, den Favoriten noch in die Knie zwingen zu können. Nach drei Fehlern in Folge gerieten die Gastgeber jedoch in Rückstand, den sie nicht mehr aufholen konnten. „Gotha war besser und hat verdient gewonnen“, erklärte Ferradas nach dem Abpfiff, „aber ich bin sehr stolz auf meine Spieler, dass sie wie im Hinspiel mit der besten Mannschaft fünf Sätze mitgehalten haben“.
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Quelle: Rüsselsheimer Echo
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