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Wilmas wilde Worte

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Wieder im Tiebreak unterlegen

14.12.2009
Wie eine Woche zuvor beim Abstiegskandidaten FT Freiburg musste Rhein-Main Volley über fünf Sätze gehen. Und erneut hat es nicht zum Sieg gereicht. Auch beim Tabellenneunten VC Dresden gab es für den Volleyball-Zweitligisten aus Hessen eine 2:3 (31:33, 26:28, 25:21, 25:19, 15:17)-Auswärtsniederlage.

Es war das fünfte verlorene Spiel in bislang zwölf Partien. Den Kontakt zur Spitze hat das Mittelfeldteam um Hauptangreifer Johann Löwen am vorletzten Hinrundenspieltag verloren. Tabellenführer VC Gotha liegt nun schon acht Punkte entfernt.

Dresden konnte bis auf zwei Zähler zu Rhein-Main Volley aufschließen. Um nicht weiter abzufallen, braucht der ehemalige Bundesligist nächsten Samstag beim SV Schwaig unbedingt ein Erfolgserlebnis.

In der sächsischen Landeshauptstadt lieferte er sich vor einer tollen Kulisse von weit mehr als 400 Zuschauern ein hartes Kopf-an-Kopf-Rennen mit dem VC. Wie dicht die beiden Mannschaften beieinander lagen, zeigte bereits der erste Durchgang. Hier fiel erst in der Verlängerung bei 31:33 die Entscheidung zu Ungunsten der Gäste, die zuvor zwei Satzbälle vergeben hatten.

Auch der zweite Abschnitt war lange offen. Wiederum ging es über 25 Punkte hinaus. Die letzten beiden Aktionen bestimmten erneut die hochmotivierten, mutig aufspielenden Sachsen und machten mit 26:24 eine 2:0-Satzführung perfekt. Rhein-Main Volley hielt dagegen, holte sich den dritten und vierten Durchgang mit einigem Abstand und durfte optimistisch dem Tiebreak entgegen sehen. Aber hier gaben die Gäste die Kontrolle zunehmend aus der Hand.

Dresden übernahm die Führung und lag schon mit 14:10 vorn. Da bäumte sich die Mannschaft von Kapitän Tim Wacker noch einmal auf, glich auf 14:14 und 15:15 aus, um am Ende mit 15:17 doch leer auszugehen in diesem finalen Durchgang.

Trainer Luis Ferradas mochte allerdings nach der knappen, unglücklichen Niederlage nicht hadern: "Ich versuche, immer das Positive zu sehen. Kompliment an meine Mannschaft, dass sie es im Tiebreak geschafft hat, mit großem Kampf von 10:14 noch auf 14:14 und 15:15 heranzukommen." Der Coach befand zudem: "Wir waren besser als in Freiburg." Mit dem Aufschlag war Ferradas allerdings erneut nicht zufrieden.

"Vielleicht hat uns am Ende nach zweieinhalb Stunden Spielzeit auch ein bisschen die Kraft gefehlt", mutmaßte der Trainer. Schließlich habe sein Team eine fast fünfstündige Anreise von rund 500 Kilometern zu bewältigen gehabt und konnte aufs Neue nicht in kompletter Besetzung antreten. Zuspieler Johannes Gruppe fehlte weiter verletzungsbedingt.

So war es für die Rhein-Main-Akteure auch kein großer Trost, zum Schluss trotz der Niederlage mit 122:118 mehr Ballpunkte als der Gegner aufgewiesen zu haben. Was zählt, war der Sieg. Und der ging an Dresden.
Quelle: Rüsselsheimer Echo
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1. GSVE Delitzsch42:10
2. VC Dresden40:12
3. L.E. Volleys38:14
4. FT 1844 Freiburg36:16
5. ASV Dachau34:18
6. TuS Durmersheim32:20
7. TG 1862 Rüsselsheim28:24
8. VSG Coburg/Grub24:28
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12. TSV Friedberg16:36
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