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29.02.2008
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Den drittletzten Platz, der den Klassenerhalt bedeutet, können sie nicht mehr erreichen. Doch für die Bundesliga-Volleyballer von Rhein-Main Volley geht es noch darum, wieder Vorletzter zu werden. Dann haben sie bei einem Rückzug eines Erstligisten vielleicht eine Chance auf den Ligaverbleib.
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Dazu ist allerdings ein Sieg am morgigen Samstag Abend um 20 Uhr bei den Hamburg Cowboys unerlässlich. Hamburg hat den Hessen mit einem 3:1-Heimsieg über Königs Wusterhausen am Mittwochabend den vorletzten Platz abgenommen und verfügt bei Punktgleichheit über das weitaus bessere Satzverhältnis. Rhein-Main Volley steht jedoch ohne Ralph Nothhaft (Bänderriss) mit Andreas Kolle weiterhin nur mit einem etatmäßigen Mittelblocker da.
Im Vergleich zum Hinspiel, das das Team um sein Trainerduo Christian Metzger und Thilo von Hagen kurz vor Weihnachten in der Rüsselsheimer Köbel-Halle bitter mit 1:3 verloren hat, ist es nun also schwächer besetzt. „Aber wir wollen auf jeden Fall gewinnen“, gibt sich Tim Wacker selbstbewusst. Wenn dem Diagonalangreifer, der gegen Haching erstmals in dieser Saison durchspielte und dabei einen guten Eindruck hinterließ, wieder eine ansprechende Leistung gelingt, seiner Mannschaft weniger Aufschlagfehler unterlaufen, dafür mehr Blockpunkte glücken, sollte ein Sieg möglich sein.
Zumal Jason Octave als Ersatz für Ralph Nothhaft auf der Mittelblockposition am Mittwochabend in den Augen von Spielertrainer Thilo von Hagen „seine Sache recht gut gemacht hat“. Nach vier Niederlagen gegen Hamburg hofft von Hagen „endlich auf einen Sieg. Wir wären mal dran.“
Unabhängig vom Ausgang des Kellerduells muss sich Rhein-Main Volley aber schon mit den Planungen für die kommende Saison beschäftigen, in der der Verein nach derzeitigem Stand in der Zweiten Bundesliga Süd ans Netz geht. Thilo von Hagen erklärte dazu in seiner Eigenschaft als kommissarischer Vorsitzender: „Wir haben erste Gespräche mit den Spielern geführt, und zwar in erster Linie mit den deutschen. Denn man muss erst mal sehen, wie unser Etat aussieht und ob wir da noch ausländische Spieler finanzieren können.“
Bisher sehe es „ganz gut aus“, findet von Hagen: „Ich hoffe, dass viele dabei bleiben.“ Johann Löwen, einer der stärksten Akteure, ist der einzige, der im vergangenen Sommer einen Zwei-Jahres-Vertrag unterschrieben hat. Von Hagen: „Er ist damit eigentlich unser erster Spieler für ein künftiges Zweitliga-Team.“
Neben dem Ziel, „das Umfeld auf mehr Füße zu stellen“, ist bei den Planungen vor allem die Trainersuche wichtig. Christian Metzger kommt wegen seines Referendariats wohl nicht mehr in Frage. Und für Thilo von Hagen, der seit Jahresbeginn interimsmäßig eingesprungen ist und zusammen mit Metzger ein Trainerduo bildete, steht fest: „Ich werde sicher kein Spieler und auch kein Trainer mehr sein.“
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Quelle: Rüsselsheimer Echo
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