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15.11.2010
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Sie waren dicht dran am fünften Sieg in Folge. Doch nachdem die Volleyballer der TG Rüsselsheim beim heimstarken GSVE Delitzsch einen 0:2-Satzrückstand aufgeholt hatten und im Tiebreak von 6:11 auf 13:14 herangekommen waren, mussten sie sich mit 2:3 (21:25, 21:25, 26.24, 25:21, 13:15) geschlagen geben. Schoben sich die Gastgeber damit bei nun 14:4 Zählern auf den dritten Tabellenplatz vor, konnte die Turngemeinde ihren siebten Rang in der Zweiten Bundesliga nicht verbessern und hat ihr positives Punktekonto eingebüßt.
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Zunächst hatten sich die Rüsselsheimer vom guten Block der Nordsachsen einschüchtern lassen und den ersten Durchgang mit 21:25 abgegeben. Im zweiten Satz lagen sie schon mit vier, fünf Punkten vorn, um nach einer erneuten Blockserie von Delitzsch wiederum mit 21:25 das Nachsehen zu haben.
Noch dazu schied mit Kapitän Tim Wacker wegen einer Oberschenkelzerrung einer der durchschlagkräftigsten Angreifer aus. Für ihn kam auf der Diagonalposition Simon Forster zum Einsatz. Mit dem Gefühl, nun nichts mehr verlieren zu können, wurden die Gäste dann im dritten Abschnitt im Angriff selbstsicherer und blockten besser. Johann Löwen, Christian Hesse und Libero Peter Wellbrock boten eine stabile Annahmeleistung, so dass Zuspieler Kevin Goncalves variabel die Angreifer einsetzen konnte.
Im dritten Durchgang nur knapp mit 26:24 obenauf, holten sich die Gäste den vierten Durchgang mit 25:21 und hätten dann den psychologischen Vorteil im Tiebreak auf ihrer Seite haben sollen. Doch Delitzsch punktete gleich zu Beginn mit seinen gefürchteten Schnellangriffen über die Mitte und gab die Führung nicht mehr ab.
Nach dem 6:8 zum Seitenwechsel geriet die Turngemeinde mit 6:11 in Rückstand. »Da haben wir das Spiel leider vom Kopf her abgeschenkt und nicht mehr an uns geglaubt», bedauerte Trainer Claude Weber.
Ein Erfolgserlebnis feierten die Zweitliga-Volleyballer der TG Rüsselsheim dann am Sonntag im Pokalspiel gegen den bayerischen Regionalligisten TSV Deggendorf. Durch den glatten 3:0-Erfolg erreichte die TG das Achtelfinale im DVV-Pokal. Gegner ist dort in zwei Wochen in eigener Halle Erstligist Evivo Düren.
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Quelle: Rüsselsheimer Echo
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