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22.12.2011
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Nach zwölf Spieltagen stehen sie mit 12:12 Punkten auf dem siebten Tabellenplatz. „Ich bin positiv überrascht, wie homogen die Mannschaft ist”, äußerte sich Claude Weber zum bisherigen Saisonverlauf: „Die Spieler haben recht schnell zusammengefunden und sehr gut und konzentriert mit Luis Ferradas gearbeitet. Vor allem in der Annahme und der Feldabwehr sind sie stabiler geworden.
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In Aufschlag, Block und Angriff braucht es noch eine Weile. Das Potenzial sieht man aber deutlich.”
Ferradas’ Vorgänger, der Vorsitzender des Trägervereins für die Zweitligamannschaft ist, verbindet mit dem guten Teamgeist und der homogenen Altersstruktur (die Spieler sind zwischen 19 und 27 Jahre alt) die Hoffnung, „dass der Großteil der Mannschaft über einen längeren Zeitraum zusammenbleibt”. Im Vergleich zur hohen Fluktuation der Vergangenheit schwebt Weber nun eine kontinuierliche Planung über zwei, drei Jahre vor. „Wenn wir weiter so konstant trainieren und vielleicht einen starken Spieler dazubekommen, können wir im nächsten Jahr im oberen Drittel mitspielen”, glaubt Weber, „und übernächstes Jahr ist dann vielleicht noch mal mehr möglich.”
Auch finanziell sieht es für die Rüsselsheimer immer besser aus. Drohte den TG-Volleyballern im April sogar die Abmeldung aus der Zweiten Bundesliga, „hoffen wir nun, dass wir dieses Jahr Plus-Minus-Null abschließen können”, erklärt Weber, „da sind wir auf einem guten Weg“. Froh ist er über den Gewinn eines Großsponsors aus der Region, „deshalb war es uns überhaupt erst möglich, mit Jonathan Whitton einen Spieler aus dem Ausland zu verpflichten”.
Was die individuelle Entwicklung im TG-Team angeht, das im Gegensatz zu den Vorjahren aus mehr als zwölf Spielern besteht, so haben sich „alle zusammen weiterentwickelt”, findet Weber, der zuletzt für den in seiner argentinischen Heimat weilenden Luis Ferradas einige Male das Training und Coaching übernahm. Dass Mittelblocker Manuel Lohr „wesentlich stabiler im Schnellangriff“ geworden ist, hat ihm besonders gefallen.
„Natürlich ist da schon ein Leistungsgefälle in der Mannschaft”, räumt Weber ein. Erfahrene Spieler wie Anton Borger, Jakub Strzelczyk und Christian Hesse bilden die Stützen des Teams, „an sie werden aber auch höhere Erwartungen gestellt.“ Dabei hoffen die TG-Männer, dass Mittelblocker Strzelczyk nach seiner Meniskusoperation im Januar wieder einsteigen kann. Zudem wird womöglich Johann Löwen, einer der wichtigsten Angreifer der vergangenen Jahre, im Laufe der Rückrunde aufs Feld zurückkehren. Nach seinen langwierigen Achillessehnenproblemen hat er im Dezember das Training aufgenommen.
Ziel der Rückrunde ist es nun, „mindestens noch einmal so viele Punkte zu holen wie bisher”, betont Claude Weber. „Bisher sind wir mit unseren Ergebnissen im Soll. Da bin ich zufrieden. Aber da die Liga sehr ausgeglichen ist, ist der Abstand zu den Abstiegsrängen noch nicht so groß, wie wir erhofft haben.” Der Vorsprung auf den Drittletzten TSV Grafing beträgt vier Punkte, auf den viertletzten TSV Friedberg nur zwei.
So bittet Luis Ferradas seine Mannen schon am 28. Dezember wieder zum Training. Schließlich steht am 7. Januar die Begegnung beim VC Eintracht Mendig auf dem Programm. Vor heimischem Publikum sind die TG-Volleyballer am 22. Januar (Sonntag) um 16 Uhr gegen den TSV Stuttgart in der Walter-Köbel-Halle wieder im Einsatz. Claude Weber: „Zeit zum Ausruhen haben wir nicht.”
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Rüsselsheimer Echo
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