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04.10.2011
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Es war die Überraschung des Spieltags: Volleyball-Zweitligist TG Rüsselsheim schlug völlig unerwartet den Titelfavoriten. Bei den L.E. Volleys Leipzig schaffte das Team von Trainer Luis Ferradas einen furiosen 3:1 (34:32, 15:25, 25:22, 29:27)-Erfolg und brachte damit den zweiten Rundensieg aufs Konto.
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Vor rund 250 Zuschauern in der Sporthalle Brüderstraße rangen die jungen Gäste in einer sehr emotionalen Begegnung ihren hochgehandelten Gegner aus Sachsen nach fast zwei Stunden nieder. Bis auf den zweiten Satz waren alle Durchgänge hart umkämpft. Gerade die Schlussphase des vierten Abschnitts verdeutlicht, wie eng das Match zuging. Da lagen die beiden Kontrahenten nach einem Minibreak der Turngemeinde von 15:17 auf 18:17 nur einen Punkt auseinander, ehe Rüsselsheim nach mehreren Matchbällen mit 29:27 den Sieg unter Dach und Fach brachte.
„Was die Jungen geleistet haben, war fantastisch“, urteilte Luis Ferradas nach dem Abpfiff begeistert. „Das war ein sehr schwieriges Spiel, aber alle haben sehr gut gekämpft und eine tolle Moral gezeigt.“ Angeführt von Außenangreifer Anton Borger, mit Mitte 20 neben Mittelblocker Jakub Strzelczyk der älteste und erfahrenste im Team, mussten sich die Hessen aber schon den Gewinn des Auftaktsatzes hart erarbeiten. Erst nach 30 Minuten durften sie jubeln, als sie von 17:18 über 21:19, 22:23, 24:24, 26:25 und 31:30 nach einer Reihe von Satzbällen mit 34:32 die Oberhand behalten hatten.
Der zweite Durchgang ging dann unerwartet leicht an Leipzig (11:5, 13:7, 17:7, 20:8, 25:15). Und im dritten schien bei einer 21:13-Führung alles geritzt. Eine Schwächephase der Gäste ermöglichte Leipzig jedoch den 22:22-Ausgleich. Doch danach gab die Turngemeinde keinen Punkt mehr ab und verschaffte sich mit 25:22 einen vorentscheidenden 2:1-Satzvorsprung, den sie schließlich im vierten Abschnitt auch nutzte.
Den zweiten Sieg am dritten Spieltag hatte sich das Team um Mannschaftsführer Christian Hesse redlich verdient. Und verdientermaßen konnte es dann im Anschluss auch gut gelaunt zum Kurztrip nach Berlin durchstarten, wo sich ein Großteil der Mannschaft bis zum gestrigen Montag vergnügte.
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Rüsselsheimer Echo
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