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26.11.2010
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Es ist das letzte Mal, dass die Zweitliga-Volleyballer der TG Rüsselsheim in diesem Jahr zu Hause spielen - und das gleich doppelt. Vor dem Pokalspiel gegen Erstligist Düren am Sonntag empfangen sie am Samstag um 19.30 Uhr in der Köbel-Halle den VCO Bayern Kempfenhausen zum Ligaspiel. Mit Kempfenhausen reist ein junges Team an, das zuletzt zuhause gegen den TV Waldgirmes vor rund 200 Zuschauern mit einem klaren 3:0 (25:21, 25:10, 25:17)-Erfolg aufhorchen ließ und sich auf den drittletzten Platz verbesserte (4:14 Punkte).
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Auch die Turngemeinde schob sich in der Tabelle nach vorn. Durch den 3:2-Arbeitssieg beim TV Rottenburg liegt sie nun an sechster Stelle und weist mit 12:10 Zählern wieder ein positives Konto auf. Dieses will Trainer Claude Weber am Samstag nochmals verbessern: »Mit einem Sieg könnten wir uns in der Tabelle weiter Luft verschaffen.«
Doch runzelt der TG-Coach ob der angespannten Personalsituation die Stirn: »Wir wissen nicht, ob Tim Wacker und Christian Hesse spielen können. Das entscheidet sich erst kurzfristig. Beide sind auf dem Weg der Besserung. Aber ihre Zerrungen sind noch nicht ausgeheilt.«
Während Kapitän Wacker bereits vor zwei Wochen im Training eine Oberschenkelzerrung erlitten hat, verletzte sich am vergangenen Sonntag in Rottenburg auch Außenangreifer Christian Hesse. Im zweiten Satz zog er sich eine Bauchmuskelzerrung zu, wie sich nun herausstellte. Hesse biss sich zwar trotz Schmerzen durch, blieb mangels Wechselalternativen bis zum Schluss auf dem Feld und trug zum Gewinn des sechsten Saisonsieges bei. Nun muss sich aber erst weisen, ob er am Wochenende einsatzfähig ist.
Tim Wacker, der sich gerade einer Magnetfeldtherapie unterzieht, um den Heilungsprozess zu beschleunigen, schätzt seine eigenen Chancen auf »fünfzig zu fünfzig« ein. Trotz der Ungewissheit traut er seinem Team gegen Kempfenhausen auf jeden Fall einen Sieg zu: »Wir dürfen sie nur nicht ins Spiel kommen lassen.« Das sieht auch Claude Weber so. Ähnlich wie zuletzt gegen den TV Rottenburg II, müsse sein Team auch gegen die jungen Gäste »Geduld bewahren« und »die eigene Erfahrung in die Waagschale werfen«.
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Quelle: Rüsselsheimer Echo
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