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12.02.2010
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Wer der Fastnacht wenig abgewinnen kann und sich dem Trubel entziehen will, hat am morgigen Samstag in der Walter-Köbel-Halle in Rüsselsheim die Möglichkeit einer reizvollen sportlichen Alternative. Um 19.30 Uhr gibt es dort hochklassigen Volleyball zu sehen. Rhein-Main Volley erwartet in der Zweiten Bundesliga Süd den ASV Dachau.
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Nach der überraschend klaren Dreisatzniederlage am vergangenen Samstag bei den L.E. Volleys Leipzig geht es für die Gastgeber um Wiedergutmachung. Auch und vor allem für die 0:3-Hinspielpleite in Dachau.
Trainer Luis Ferradas: "Ich erwarte ein sehr gutes Spiel von uns, und ich erwarte einen Sieg." Hochmotiviert und aggressiv wolle er sein Team vor eigenem Publikum sehen, insbesondere in Aufschlag und Annahme formverbessert. Hierauf hat er im Training viel Wert gelegt.
Imponiert hat dem Rhein-Main-Coach, wie selbstkritisch seine Mannschaft nach der schwachen Vorstellung in Leipzig mit sich ins Gericht gegangen sei. Deshalb ist er sicher, "dass wir uns am Samstag zu Hause wieder besser verkaufen werden." Optimismus verleiht Luis Ferradas auch die gezeigte Trainingsleistung: "Wir haben sehr gut gearbeitet diese Woche."
Die Personalsituation bereitet dem Tabellenfünften der Zweiten Bundesliga Süd allerdings weiter Sorgen. Der ursprüngliche Kader ist auf acht Spieler geschrumpft. Mit Außenangreifer Jonathan Scott, der sich wegen eines Todesfalls in der Familie in seiner amerikanischen Heimat aufhält, wird in dieser Saison nicht mehr gerechnet. Ebenso fällt Zuspieler Johannes Gruppe wegen einer langwierigen Handgelenksverletzung wohl bis zum Ende der Runde aus, die bis zum 17. April läuft.
Jan Dörmer kann nach Einschätzung von Luis Ferradas wahrscheinlich auch nicht spielen. Der Außenangreifer laboriert an einer Daumenkapselverletzung. Immerhin steht am Samstag aufs Neue Thilo von Hagen zur Verfügung. Der Vorgänger von Ferradas im Traineramt, seines Zeichens auch Rhein-Main-Vorsitzender, wird dem Team mit seiner Erfahrung und Ausstrahlung gegen Dachau gut tun.
Schließlich werden die Gäste aus Bayern trotz ihres drei Ränge schlechteren Tabellenplatzes kein leichter Gegner sein. Gerade gegen weiter oben stehende Teams hat sich die Mannschaft von Ex-Nationalspieler Klaus Dammann stets brandgefährlich gezeigt und sorgte kürzlich mit einem Tiebreaksieg über die L.E. Volleys für Aufsehen.
Beim Vorjahres-Vizemeister muss Rhein-Main Volley vor allem auf die Angriffswucht von Diagonalspieler Matthias Weber und Außenangreifer Florian Malescha aufpassen.
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Quelle: Rüsselsheimer Echo
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