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06.04.2010
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Selbst am Osterwochenende durften sie sich keine Spielpause gönnen. Doch haben sich die Zweitliga-Volleyballer von Rhein-Main Volley für ihren Sondereinsatz mit einem Sieg belohnt. Die Nachholpartie beim VC Eintracht Mendig entschieden sie wie im Hinspiel mit 3:2 (25:22, 16:25, 25:23, 22:25, 15:10) zu ihren Gunsten.
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Damit hat sich das Team um Trainer Luis Ferradas zwei Spieltage vor Rundenschluss an Delitzsch vorbei wieder auf den vierten Tabellenplatz vorgeschoben. Vom Dritten, den L.E. Volleys aus Leipzig, trennt sie nur ein Satz. Mendig bleibt auf Rang sechs, da keine weiteren Begegnungen über Ostern stattgefunden haben.
Wie knapp der Sieg von Rhein-Main Volley beim VC war, verdeutlicht die Ballpunktebilanz. Hier waren die Hessen mit 103:105 Zählern sogar unterlegen. Doch am Ende entscheidet bekanntlich die Anzahl gewonnener Sätze. Und hierbei hatten sie im ersten und dritten Abschnitt eine 2:1-Satzführung herausgespielt. Der vierte ging zwar trotz eines lange andauernden Zwei-Punkte-Vorsprungs verloren, im Tiebreak aber ließen die Gäste nichts anbrennen, legten mit 6:3 vor und zogen über 8:5 auf 15:10 davon.
Bescheinigte Ferradas dem Mendiger Team um Kapitän Christoph Schwenk und Trainer Bernd Werscheck eine gelungene Leistung, konnte er dies von seinen Spielern nicht unbedingt behaupten. "Wir haben nicht konstant gespielt und keinen guten Tag erwischt", befand der Rhein-Main-Coach. Dennoch erklärte er: ,,Kompliment an mein Team, dass es auch an einem solchen Tag gewonnen hat." Entscheidend dafür sei der große Kampfgeist gewesen, den es gezeigt habe. Dies habe letztlich den Unterschied zu Mendig ausgemacht.
Nun hat Rhein-Main Volley an den verbleibenden beiden Spieltagen die Chance, noch Platz drei zu erreichen. Der große Vorteil gegenüber den Konkurrenten ist: Zweimal genießt der ehemalige Erstligist in der Rüsselsheimer Walter-Köbel-Halle Heimrecht, zweimal gegen Teams aus der unteren Tabellenhälfte.
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Quelle: Rüsselsheimer Echo
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