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Wilmas wilde Worte

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Überraschungscoup im Osten

04.03.2011
Eigentlich wollten die Schützlinge von Trainer Luis Ferradas nur Erfahrungen sammeln, doch am Ende stand ein extrem seltener Triumph für die Volleyballer der TG Rüsselsheim in der Zweiten Bundesliga, Gruppe Süd, gegen die LE Volleys aus Leipzig. Mit 3:1-Sätzen (34:32, 15:25, 25:22, 29:27) feierten die Opelstädter ihren ersten Sieg im Osten seit der Erstligasaison 2005/06 und landeten somit gleich im ersten von drei Spielen gegen die Topteams der Liga einen Überraschungscoup. „Wir hatten nichts zu verlieren und sind locker geblieben“, nannte der TG-Coach das Erfolgsrezept des Abends.

Beeindruckend war wieder einmal die Moral der jungen Rüsselsheimer Truppe, die im ersten Satz sage und schreibe acht Satzbälle abwehrte und ihrerseits den dritten zur 1:0-Satzführung verwandelte. Danach fielen die „Wild Boys“ aus Rüsselsheim allerdings in ein mentales Loch, was den Sachsen in die Karten spielte. Ohne ihren brasilianischen Diagonalangreifer Eder Pinheiro (Schulterverletzung) angetreten, brachten sie den zweiten Satz mit zehn Punkten Vorsprung nach Hause und schienen nun richtig drin im Spiel.

Doch im dritten Durchgang drehten die stark aufspielenden Hessen den Spieß sofort wieder herum, führten bereits 21:13. Dann aber kamen die Gastgeber mächtig auf und zum 22:22, ehe die TG mit einem kurzen Zwischenspurt diesen Abschnitt schließlich doch für sich entschied. Der vierte Satz gestaltete sich dann wieder zu einer Zitterpartie, in der die teilweise etwas ungestümen Gäste am Ende die besseren Nerven bewiesen und so ihren zweiten Saisonsieg feiern konnten.

„Leipzig hat heute keinen guten Tag gehabt“, zeigte sich Ferradas nach der Begegnung etwas enttäuscht vom Auftreten der Einheimischen, was seine Freude über den eigenen zweiten Saisonerfolg allerdings in keiner Weise schmälerte. „Durch diesen Sieg haben wir eine Extra-Motivation erhalten, um weiter hart zu trainieren“, so der TG-Coach, der von der geschlossenen Mannschaftsleistung seiner Schützlinge beeindruckt war. So wussten etwa die angeschlagenen Offensivkräfte Christian Hesse, Anton Borger (beide Außen) und Paul Becker ebenso zu überzeugen wie Mittelblocker Paul Borger und Zuspieler Tobias Böing, die eingewechselt wurden

„Dieser Sieg war mehr als wichtig“, resümierte Ferradas mit Hinblick auf die nächsten schweren Partien gegen TSV Grafing und GSVE Delitzsch. Vielleicht sind die Opelstädter noch für eine weitere Überraschung gut...
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1. GSVE Delitzsch42:10
2. VC Dresden40:12
3. L.E. Volleys38:14
4. FT 1844 Freiburg36:16
5. ASV Dachau34:18
6. TuS Durmersheim32:20
7. TG 1862 Rüsselsheim28:24
8. VSG Coburg/Grub24:28
9. VYS Friedrichshafen22:30
10. VC Eintracht Mendig20:32
11. TSV Grafing16:36
12. TSV Friedberg16:36
13. TSV GA Stuttgart14:38
14. VCO Kempfenhausen2:50
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