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09.11.2010
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Es sieht so aus, als sollten die ungezählten Trainingsstunden in der Jugend- und Aktivenzeit doch noch angemessen aufgewogen werden: Zum dritten Mal hintereinander erwiesen sich die Volleyballspielerinnen der TG Rüsselsheim bei der deutschen Ü 49-Meisterschaft in Dresden der nationalen Konkurrenz so deutlich überlegen, dass es keine Überraschung wäre, sollte das Titelabonnement der Turngemeinde in der ältesten weiblichen Konkurrenz noch eine ganze Weile anhalten.
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Doch nicht allein deshalb, weil die lange Bundesligazeit mit Ausnahme des DVV-Pokalsiegs 1981 ohne Titel geblieben war, hatte der inzwischen siebte DM-Triumph im Seniorinnenbereich einen besonderen Stellenwert. Im Endspiel konnte gleichzeitig noch eine Rechnung beglichen werden. Der VfK Berlin-Südwest, erstmals auch auf dieser Ebene mit von der Partie, hatte die TG am Pfingstsonntag nach Abwehr dreier Matchbälle im Finale der Altersklasse III (Ü 43) 2:1 abgeblockt.
Am ersten Sonntag im November indes ließ das durch Verena Jatzko (SC Brandenburg) weiter aufgewertete Rüsselsheimer Team von Beginn an keinen Zweifel aufkommen, wer die riesige Freiberg-Arena als strahlender Gesamtsieger verlassen würde. 25:17, 25:12 hieß es am Ende für den groß aufspielenden Titelverteidiger vom Untermain. „Das war eine absolut homogene und disziplinierte Teamleistung von uns. Am Netz waren wir ja schon immer stark, aber diesmal hat auch in Abwehr und Annahme fast alles gepasst. Nur einen Satz am ganzen Wochenende abzugeben, spricht für sich“, berichtet Gaby Bongers. „Und“, so die ehemalige Nationalspielerin, „wenn es weiter so einen Spaß macht und die Fitness stimmt, werden wir bestimmt noch eine zeitlang weitermachen.“
Dass dies die in Sachsen erstmals 15 Teams umfassende Konkurrenz nicht allzu gerne hören wird, kann als gesichert gelten. Zu überlegen agierte das neunköpfige TG-Aufgebot in fünf der sechs Turnierspiele. Einzig in der dritten und letzten Partie der Vorrundengruppe A 1 lief es nicht wunschgemäß: „Da waren wir ein bisschen verträumt und einfach etwas zu lässig“, so Bongers zum 1:1 (19:25, 25:4!) - es wurden jeweils zwei Sätze gespielt - gegen TSG Backnang. SGS Amberg (11:25, 13:25) und Hummelsbütteler SV (10:25, 9:25) hatten zuvor keine Chance.
Ähnlich erging es tags darauf in der Zwischenrunde auch SV Reudnitz (11:25, 10:25) und dem späteren Vierten MTV Wolfenbüttel (15:25, 15:25) sowie letztlich dem VfK Berlin-Südwest. In dieser Form eine Klasse für sich waren mutmaßlich nicht viele Deutsche Meister.
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Quelle: Main-Spitze
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