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12.10.2007
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Rhein-Main Volley hat morgen bei Deutschlands Vorzeigemannschaft VfB Friedrichshafen nichts zu verlieren – Satzgewinn wäre bereits ein Riesenerfolg fürs Metzger-Team
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Was einer Mannschaft sagen, die als Bundesliga-Neuling nach zwei Niederlagen auf den Champions-League-Sieger und Rekordmeister trifft? Christian Metzger, Trainer von Rhein-Main Volley, hat sich so entschieden: „Ich betrachte das Spiel als Verbesserungsmöglichkeit und Trainingsprozess.“ Denn am Samstag (18 Uhr) hat es sein Team im Spiel beim VfB Friedrichshafen mit einem aufschlag- und blockstarken Gegner zu tun, einem übermächtigen geradezu, gegen den die Gäste aber auch nichts zu verlieren haben. Wie im Heimspiel am 20. Oktober (Dienstag, 20 Uhr, Köbel-Halle) gegen den Moerser SC hofft Metzger, dass seine Mannschaft lernen werde von den beiden Titelfavoriten und sich weiter einspielt, um dann gegen schlagbarere Kontrahenten besser aufgestellt zu sein. So kommen dem Trainer nach den beiden Misserfolgen gegen Mitaufsteiger VC Bad Dürrenberg/Spergau (0:3) und bei der SG Eltmann (1:3), wobei in beiden Spielen mehr drin war, die nächsten beiden Partien „gerade recht“.
Der Trainer fordert dennoch: „Wir wollen uns so teuer wie möglich verkaufen.“ Zumal es in der großen Arena in Friedrichshafen, die 4200 Zuschauer fasst, „normalerweise sehr viel Spaß macht zu spielen.“ Allerdings sicher nur, wenn Rhein-Main Volley eine entsprechende Leistung abrufen kann und individuelle Fehler wie zuletzt vermeidet. Dass bereits ein Satzgewinn ein Erfolg wäre für die Gäste aus Hessen, steht außer Frage. Friedrichshafen ist eine Klasse für sich und hat dies gerade am vergangenen Spieltag mit einem klaren 3:0 (25:16, 25:20, 25:22)-Sieg bei den Netzhoppers Königs-Wusterhausen in nur 66 Minuten erneut unter Beweis gestellt.
Die Liste der VfB-Erfolge ist lang. Seit 1986 ununterbrochen in der Bundesliga, wurde Friedrichshafen achtmal Meister, dreimal Vizemeister, ist Seriensieger im Pokal und hat sich mit dem Champions-League-Sieg, dem ersten einer deutschen Mannschaft, am 1. April dieses Jahres schließlich die Krone aufgesetzt.
Das Team um Erfolgs- und Nationaltrainer Stelian Moculesu hat allerdings nach der vergangenen Saison Jochen Schöps (Iskra Odintsovo), Simon Tischer (Iraklis Theassaloniki) und Kristian Knudsen (Tours VB) an andere Champions-League-Teilnehmer verloren. Zudem ging Jiri Polansky nach Kladno, Pepe Nagy nach Ajaccio und Max Günthör zu Bundesligist Evivo Düren. Christian Pampel kehrte indes aus Padua zurück. Mit weiteren Neuzugängen scheint Friedrichshafen wieder gerüstet für den Titelkampf.
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Quelle: Rüsselsheimer Echo
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