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08.02.2010
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Das kam überraschend. Nicht nur die Niederlage an sich, sondern auch die deutlichen Satzergebnisse. Nach den beiden klaren Heimsiegen über Friedrichshafen und Kempfenhausen gab es für Rhein-Main Volley bei den L.E. Volleys in Leipzig nun nichts zu holen.
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Mit 0:3 (19:25, 1:25, 19:25) hatten sie nach gut einer Stunde reiner Spielzeit schnell das Nachsehen und mussten in der Zweiten Volleyball-Bundesliga Süd den vierten Tabellenplatz wieder an die Sachsen abgeben.
Sicher, die Gäste waren zu nur zu siebt angetreten und hatten eine lange Anfahrt in den Knochen stecken. Doch allein daran konnte ihre schwache Leistung nicht festgemacht werden. Denn schon oft in dieser Saison hatte das Rhein-Main-Team ersatzgeschwächt gute Vorstellungen geboten. Doch am Wochenende musste Trainer Luis Ferradas früh erkennen: "Wir hatten keinen guten Tag."
Den Gästen fehlten Außenangreifer Jonathan Scott (aus familiären Gründen in den USA), Zuspieler Johannes Gruppe (verletzt) und auch Außenangreifer Jan Dörmer (verletzt), der zwar mitgereist war, aber geschont wurde. Gegen die locker und stark aufspielenden L.E. Volleys fand Rhein-Main Volley nie zu seinem Rhythmus. In jedem Satz gelangen nicht mehr als 19 Ballpunkte. "Wir hatten Probleme in der Annahme, und auch unser Aufschlag war launisch", bedauerte Ferradas. Im ersten und dritten Satz hielt seine Mannschaft lange mit, ehe sie durch Eigenfehler mehrere Punkte in Serie abgab und dann nicht mehr herankam.
So mussten sich die Hessen wie im Hinspiel erneut gegen Leipzig geschlagen geben. Für Ferradas war es "die dritte schlechte Leistung in dieser Saison". Wozu er neben den beiden Spielen gegen die L.E. Volleys die Pleite gegen Dachau zählt.
Für seine Mannschaft gelte es nun, "solche Spiele schnell zu vergessen. Wir müssen ein paar Korrekturen machen, uns aber dann voll auf Dachau konzentrieren," fordert Ferradas.
Am Faschingssamstag (13.) erwartet Rhein-Main Volley um 19.30 Uhr in der Rüsselsheimer Walter-Köbel-Halle den Tabellensiebten, der gerade Titelanwärter TV Rottenburg in fünf Sätzen an den Rand einer Niederlage brachte. Das Ferradas-Team muss schwer aufpassen, nicht auch da unter die Räder zu kommen.
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Quelle: Rüsselsheimer Echo
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