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Wilmas wilde Worte

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Topform gegen das Topduo

30.08.2011
Auch mit fast drei Tagen Abstand ist die besondere Begegnung noch allgegenwärtig. „Von meiner Seite war das mit Sicherheit das Optimum“, sagt Tim Wacker. Der Mannschaftskapitän des Volleyball-Zweitligisten TG Rüsselsheim hatte es mit seinem Partner Marvin Klass (TV Rottenburg) tatsächlich geschafft, am ersten Tag der 20. deutschen Beachmeisterschaft in Timmendorfer Strand erstmals die aktuellen Europameister und WM-Dritten Julius Brink/Jonas Reckermann (VCO Berlin) herauszufordern.

Obwohl sich die Favoriten letztlich 2:1 durchsetzten und am Sonntag auch ihren nationalen Titel verteidigten, während Wacker/Klass nach einer anschließenden 0:2-Niederlage als Vorjahresfünfte diesmal auf Rang neun endeten, konnte das hessisch-schwäbische Duo damit gut leben. „Das Spiel gegen Brink/Reckermann bewerte ich ähnlich hoch, wie unseren fünften Platz 2010“, so Wacker.

Tatsächlich dürfte das Duell mit dem „Überfliegerteam“ zumindest in der Sandkarriere des TG-Spielführers den Höhepunkt markieren. „Ich bin 31 und werde bestimmt nicht mehr besser, während der Marvin ja noch jung ist“, sagt Wacker. Im Duell mit Brink/ Reckermann indes war es der acht Jahre Ältere, der im zweiten Satz zur Topform auflief. „Natürlich versucht man, gegen solch einen Gegner wirklich das letzte Körnchen rauszuholen. Aber man kann auch immer volles Risiko gehen“, sagt Wacker. Gesagt, getan. Wacker servierte fünf Asse, blockte seine renommierten Gegenüber und punktete auch aus der Annahme. Der verdiente Satzgewinn war der Lohn. „Und dann wollten wir das Spiel natürlich auch ganz gewinnen“, berichtet der Friedrichsdorfer.

Doch dann zeigten die Profis, warum sie schon geraume Zeit so erfolgreich sind. Mehr Tempo und variantenreiche Aufschläge genügten, um im dritten Satz nach einem 6:2-Auftakt nicht mehr in Gefahr zu kommen (15:9). Dennoch hob Reckermann die Leistung des Gegners in dem 55-Minuten-Match hervor: „Die Beiden haben richtig gut gespielt im zweiten Satz, vor allem sehr gut aufgeschlagen und zudem einen sehr guten Sideout gespielt. Sie hatten eine Phase von zehn Minuten, in der ihnen alles gelang. Ich wusste aber, dass sie dieses Niveau nicht halten würden. Wir haben dann auf den anderen serviert und sie haben nicht mehr ihre Aufschläge getroffen. Aber nochmals: Es war nicht unsere Schwäche, sondern ihre Stärke.“

Beinahe indes wäre es gar nicht zu diesem Highlight für Wacker/ Klass gekommen. In der ersten Runde hatte das TG-Mitglied gegen die als Nummer acht eine Position besser eingestuften Tilo Backhaus/Dirk Westphal (SCC Berlin) zunächst noch eine Erkältung zu schaffen gemacht. Ein schwer erkämpfter 23:21-Erfolg im zweiten Satz machte dann den Weg frei. Dass das Turnier mit einer 0:2-Pleite gegen die an Position 15 eingestuften Malte Stiel/ Armin Dollinger (TV Rottenburg) recht schnell zu Ende war, bezeichnete Wacker als „etwas ärgerlich. Aber obwohl wir eine Nacht zum Luftholen hatten, war es ganz schwer, noch mal an die Leistung vom Freitagabend anzuknüpfen.“
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2. VC Dresden40:12
3. L.E. Volleys38:14
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5. ASV Dachau34:18
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7. TG 1862 Rüsselsheim28:24
8. VSG Coburg/Grub24:28
9. VYS Friedrichshafen22:30
10. VC Eintracht Mendig20:32
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12. TSV Friedberg16:36
13. TSV GA Stuttgart14:38
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