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16.03.2009
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Es sieht klarer aus als es war. Mit 3:0 (25:21, 33:31, 25:19) schickte Rhein-Main Volley den Tabellenneunten VC Dresden auf die Heimreise nach Sachsen. Doch im zweiten Durchgang stand die Partie am Sonntagnachmittag in der Rüsselsheimer Walter-Köbel-Halle auf der Kippe.
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Erst nach vier abgewehrten Satzbällen behielten die Gastgeber die Oberhand, um dann auch den dritten Abschnitt mit 25:19 für sich zu entscheiden.
Fünf Spiele vor Rundenschluss kletterte der Erstliga-Absteiger an Delitzsch vorbei auf den vierten Tabellenplatz der Zweiten Bundesliga Süd. Nach Minuspunkten ist er mit dem Dritten TuS Kriftel punktgleich. Im Vergleich zum Tabellenzweiten Dachau hat Rhein-Main Volley zwei Niederlagen mehr auf dem Konto. Vor rund 200 Zuschauern gingen die Gastgeber im ersten Satz, gestützt auf eine Angabenserie von Johann Löwen, mit 8:5 in Führung. Beim Stand von 16:13 unterliefen Carlo Wiese aber mehrere Fehler, die zum 16:16-Ausgleich führten. Trainer Thilo von Hagen reagierte und wechselte im Außenangriff und für die Annahme den jungen Jan Dörmer für Wiese ein. Nach dem einzigen Rückstand bei 16:17 übernahm das Rhein-Main-Team wieder das Ruder und setzte sich auf 25:19 ab. In der Pause mahnte von Hagen seine Mannschaft zu Stabilität und Sicherheit. „In der Annahme müssen wir Dresden mehr unter Druck setzen.“ Doch der zweite Durchgang begann mit einem 2:7-Fehlstart. Bis zum 15:21 waren die Gäste spielbestimmend. Dann gelangen Jan Dörmer gute Aufschläge, die sein Team zum 19:21-Anschluss nutzte. Nun begannen die Sachsen zu wackeln. Zwar besaßen sie beim 24:22 zweimal die Chance zum 1:1-Satzausgleich. Doch jedesmal konnte Rhein-Main Volley abwehren. Nach dem 24:24-Gleichstand legten meist die Gastgeber vor, um bei 32:31 mit einem Block von Jakub Strzelczyk endlich den vierten Satzball zu nutzen. Im dritten Abschnitt ließ der Erstliga-Absteiger nicht mehr viel anbrennen. Mit 8:5 und 11:8 führend, fühlte sich Thilo von Hagen aber erst sicher, als sich seine Mannschaft auf 18:14 abgesetzt hatte und den Sieg gegen die körperlich überlegenen Dresdener nicht mehr aus der Hand gab. Kapitän Tim Wacker bescheinigte der Coach eine starke Leistung: „Er hat wenig Fehler gemacht und ist im Angriff auch am gut postierten Doppelblock vorbei gekommen.“ Am kommenden Samstag kann sich Rhein-Main Volley nun als Tabellenvierter bei Verfolger GSVE Delitzsch weiter von ihm absetzen.
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Quelle: Rüsselsheimer Echo
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