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30.03.2009
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Das ging aber schnell. So schnell, wie es wohl keiner erwartet hatte. Denn immerhin spielte der Tabellenzweite gegen den Dritten. Doch Rhein-Main Volley war dem ASV Dachau am Samstag in der Rüsselsheimer Walter-Köbel-Halle deutlich überlegen.
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Als Dritter gaben die Gastgeber dem Konkurrenten aus Bayern mit 3:0 (25:23, 25:22, 25:17) in nur einer Stunde und fünf Minuten deutlich das Nachsehen.
Sie verkleinerten den Rückstand auf ihn in der Tabelle nach Minuspunkten auf zwei Zähler. Damit kann sich der Erstliga-Absteiger drei Spieltage vor Rundenschluss noch Hoffnungen auf die Vizemeisterschaft in der Zweiten Bundesliga Süd machen. Mit dem hart erkämpften 3:2-Sieg beim Tabellenfünften Delitzsch und einer Serie von fünf gewonnenen Partien im Rücken, ging das Rhein-Main-Team mit entsprechendem Selbstbewusstsein in die Partie. „Und da gewinnt man dann auch die knappen Sätze“, meinte Spielertrainer Thilo von Hagen.
Obwohl mit Mittelblocker Jakub Strzelczyk ein Stammspieler fehlte, der, beruflich bedingt, in seine polnische Heimat reisen musste, entschied seine Mannschaft die ersten beiden Durchgänge in den engen Schlussphasen knapp mit 25:23 und 25:22 Punkten für sich. Der dritte Abschnitt war dann kein Problem mehr und ging mit 25:17 klar an die Hausherren. Von Hagen freute sich, dass auf Thomas Weigel als Ersatzmann auf der Mitte wieder voll Verlass war. Wie beim Ausfall von Jörn Freiwald vor einiger Zeit, machte er auch diesmal seine Aufgabe sehr gut.
Das Gleiche galt für den Trainer selbst. Als nämlich Zuspieler Sam Bragg im zweiten Satz einen Ball auf den Daumen bekommen hatte, musste von Hagen wie schon in Delitzsch selbst ran und spielte die Partie routiniert zu Ende. „Aber da war Dachau auch schon angeknockt“, gab sich der Coach bescheiden.
Insgesamt war von Hagen allerdings nicht ganz zufrieden. Sicher, ein so klarer Sieg über den Tabellenzweiten freute ihn, und er lobte auch die Geschlossenheit sowie das „konsequente, sehr gute Aufschlagspiel“ seiner Mannschaft, durch das es den Gästen kaum möglich war, ihr Spiel über die Mitte aufzuziehen. Doch in den ersten beiden Sätzen sah er einige Schwächen: „Da war noch Luft nach oben.“
Dass es trotzdem zum sechsten Sieg in Folge gereicht hat, noch dazu gegen einen Favoriten, spricht für die derzeitige Hochform der Rhein-Main-Formation. Und die Zuschauer haben es ihr ebenfalls gedankt. Wenn auch nicht zahlreicher erschienen als sonst, feuerten sie die Gastgeber schon zu Beginn mit rhythmischem Klatschen an und feierten sie am Ende so begeistert wie beim 3:0-Sieg vor zwei Wochen über Dresden.
Auf der Ersatzbank von Rhein-Main Volley war übrigens ein neues Gesicht zu sehen. Wegen des kleinen Kaders und des Ausfalls von Jakub Strzelczyk wurde Rasmus Mumme nominiert. Der großgewachsene Mittelblocker trainiert seit einiger Zeit bei der zweiten Mannschaft mit und hat vor längerem in der Zweiten Liga Nord für Einsbüttel gespielt. Gegen die Münchner kam er allerdings nicht zum Einsatz.
Nach der Revanche für die Hinspielniederlage gegen den ASV, der zu Hause doch um einiges stärker ist als auswärts, gastiert Rhein-Main Volley nun am nächsten Samstag beim SV Schwaig, ehe noch zwei Heimspiele gegen Friedrichshafen (11. April) und Mendig (18. April) folgen.
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Quelle: Rüsselsheimer Echo
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