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21.01.2008
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Diese Neuigkeit will nicht ins positive Gesamtbild passen: Mitten hinein in die erfolgreichste Phase eines heimischen Männerteams in der höchsten deutschen Spielklasse, wechselt Rhein-Main Volley den Trainer. Dies freilich notgedrungen.
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Christian Metzger (36), vor der Zweitligasaison 2006/2007 als Coach bei TG Rüsselsheim eingestiegen und bei "RMV" vor der laufenden Runde ungewollt vom Sportdirektor zum Cheftrainer mutiert, beginnt am 1. Februar ein Referendariat an einer Realschule an seinem Wohnort Sindelfingen.
Um aufgrund dieser Veränderung und unter Berücksichtigung, dass Metzger durch die Anfahrten zu den Übungseinheiten am Untermain ohnehin zeitlich stark belastet ist, für die Mannschaft im Abstiegskampf eine optimale Betreuung zu gewährleisten, haben sich die Verantwortlichen zum Handeln entschlossen und eine interne Lösung gefunden. Neuer Trainer des Tabellenvorletzten ist Thilo von Hagen (36).
Der langjährige TG-Zuspieler, im Hauptberuf DVV-Pressesprecher, aber auch kommissarischer "RMV"-Vorsitzender, so die Presseerklärung des Vereins, "besitzt die notwendige Erfahrung und kennt die Mannschaft und das Umfeld aus nächster Nähe". Trotzdem soll daraus keine Dauerlösung werden. "Die Saison endet am 15. März; das ist ein überschaubarer Zeitraum", sagt von Hagen, der bislang nur sporadisch in die Trainingsarbeit eingebunden war. Für das Team offenbar kein Problem: "Der Thilo kennt sich gut aus und hat in einigen Einheiten gezeigt, was er drauf hat. Wichtig ist aber auch, dass der Christian uns ja nicht ganz verloren geht", so Spielführer Andreas Kolle.
In der Tat will Ex-Nationalspieler Metzger seine guten Kontakte nutzen und sich fürderhin bei Rhein-Main Volley einbringen. "Ich möchte weiterhin helfen, in welcher Form auch immer. Die Entscheidung für Thilo ist die einzig vernünftige. Und ich denke, wir haben eine ähnliche Art", so Metzger. Beide wollen sich Anfang der Woche zusammensetzen und das weitere Vorgehen beraten. Angedacht ist, dass Metzger am Mittwoch im wichtigen Heimspiel gegen SG Eltmann letztmals das Sagen haben und von Hagen am Samstag gegen Spitzenreiter VfB Friedrichshafen seinen Einstand geben wird.
"Das ist das leichteste Spiele der ganzen Runde und wäre ein guter Start für mich. Es war zwar nicht mein Wunsch, dass ich das mache, aber ich gehe da mit Vorfreude und Spannung ran", so von Hagen. Im Gegensatz zu Metzger wird er im Trai- ningsanzug auf der Bank sitzen. Verständlich, denn mit Sören Schneider steht nur ein gesunder Zuspieler im "RMV"-Kader.
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Quelle: Main-Spitze
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