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Wilmas wilde Worte

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TG wehrt sich lange gegen Niederlage

24.01.2011
Lange haben sie sich im vierten Satz gegen die Niederlage gewehrt. Einen 12:16-Rückstand konnten sie bei 18:18 ausgleichen und waren bis 19:20 an den L.E Volleys aus Leipzig dran. Auch ein 20:23 verkürzten sie noch auf 22:23. Doch dann mussten die Zweitliga-Volleyballer der TG Rüsselsheim die Sachsen auf 25:22 davonziehen lassen.

Mit 1:3 (23:25, 25:23, 18:25, 22:25) kassierten die Gastgeber damit vor rund 200 Zuschauern in der Walter-Köbel-Halle an ihrem zweiten Rückrundenspieltag die bereits zweite Niederlage in diesem Jahr und haben ihr positives Punktekonto nun fast aufgebraucht. Mittlerweile weist es nur noch 16:14 Zähler aus. Leipzig steht dagegen mit 20:10 Zählern deutlich besser da.

Dennoch bewegten sich die TG-Männer am Samstagabend über weite Strecken auf Augenhöhe mit den Gästen. Nachdem sie ihnen in den zurückliegenden drei Begegnungen mit 0:3 klar unterlegen gewesen waren, bestanden diesmal gute Chancen auf einen Sieg. Zumal Leipzig ohne Libero anreiste und in der Annahme geschwächt war.

Den ersten Satz verloren die Rüsselsheimer nur knapp mit 23:25. Den zweiten entschieden sie nach einer starken Leistung mit dem gleichen Ergebnis für sich und begannen den dritten Abschnitt optimistisch mit einer 2:1-Führung. Doch ab dem 6:6-Gleichstand geriet die Turngemeinde in Rückstand (6:8, 13:17) und kam nicht mehr heran.

Im vierten Satz schien beim 12:16 schon fast alles gelaufen. Nach drei Punkten in Folge zum 15:16 waren die Gastgeber aber wieder im Spiel und machten es bis zum Schluss spannend. Am Ende setzte sich das bessere Block-/Abwehrspiel der Leipziger durch, die zudem im Angriff effektiver waren und hier nicht so viele Chancen brauchten wie Rüsselsheim.

TG-Coach Claude Weber und Co-Trainer Thilo von Hagen waren sich allerdings nach dem Abpfiff einig, dass mit besseren Angaben ein Sieg möglich gewesen wäre. „Wenn wir noch ein bisschen aggressiver aufgeschlagen hätten, hätte es reichen können», sagte Weber. „Wir haben Leipzig in der Annahme zu wenig unter Druck gesetzt», bedauerte von Hagen die zu hohe Fehlerquote im Service.

„Wir haben aber nicht schlecht gespielt», betonte Weber, der die L.E. Volleys auch ohne ihren Libero als starken Gegner mit zwei, drei herausragenden Einzelspielern sah. Die Niederlage sei deshalb nicht zu negativ zu bewerten. „Wir dürfen jetzt nicht die Köpfe hängen lassen und die Nerven verlieren.» Der TG-Coach erinnerte daran, dass seine Mannschaft zum Saisonstart, wie jetzt zum Jahresauftakt, ebenfalls einige Male verloren hatte, um dann zu punkten. So ist er durchaus zuversichtlich, dass sich schon bald wieder Siege einstellen werden.
Quelle: Rüsselsheimer Echo
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