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24.10.2011
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Nach 74 Minuten konnten die Volleyballer der TG Rüsselsheim aufatmen. Gegen den hinter ihnen stehenden ASV Dachau ist ihnen am gestrigen Sonntagnachmittag in der Walter-Köbel-Halle mit dem 3:0 (25:20, 25:22, 25:19) ein wichtiger dritter Saisonerfolg gelungen, mit dem sie sich im Mittelfeld der Zweiten Bundesliga Süd festgesetzt haben.
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Mit 6:6 Punkten auf Platz sieben stehend, haben sie nun schon genauso viele Siege auf dem Konto wie der Tabellenvierte Freiburg.
Die Gastgeber präsentierten sich besser als in der Vorwoche beim 0:3 gegen Titelfavorit Delitzsch, erhielten aber auch von den Bayern Schützenhilfe. „Dachau hatte einen schlechten Tag und massive Probleme in der Annahme”, räumte Luis Ferradas ein. Von „zwei verschiedenen Gefühlen” berichtete der TG-Coach: „Auf der einen Seite bin ich glücklich über den Sieg, bei dem wir keinen Satz abgegeben haben. Auf der anderen Seite fehlt uns noch Konstanz und Stabilität. Daran müssen wir arbeiten.”
Auch wenn Ferradas eine volle Bank mit 13 Spielern zur Verfügung stand, nahm er doch nur wenige Wechsel vor. „Es war nicht der Tag, um etwas auszuprobieren. Ich wollte nichts riskieren”, war dem Profitrainer ein Sieg immens wichtig. Zu Beginn gingen Zuspieler Tobias Böing, Libero Thomas Mudersbach, die Mittelblocker Manuel Lohr und Jakub Strzelczyk sowie die Angreifer Anton Borger, Jonathan Whitton und Mannschaftsführer Christian Hesse ans Netz.
Mitte des ersten Durchgangs kam Neuzugang Peter Nogueira-Schmid für den an der Schulter verletzten Anton Borger aufs Feld. Danach setzten sich die Gastgeber vor rund 150 Zuschauern von 13:12 auf 16:13 und 19:15 ab und brachten den Fünf-Punkte-Vorsprung ins Ziel. Im zweiten Satz wechselte Ferradas Paul Becker für Whitton ein, der ziemliche Probleme in der Annahme hatte. Anfangs noch hoch im Rückstand liegend, kämpfte sich die TG von 6:12 auf 13:14 heran und zog in der Schlussphase von 22:20 auf 25:20 davon.
Der ASV Dachau, nach dem Rücktritt von Marc Fertig mit Andreas Schwarz als neuem Trainer angereist, fand im dritten Durchgang nicht mehr ins Spiel. Nach einem 6:10-Rückstand kam er zwar kurzzeitig zum Ausgleich, doch dann sicherten sich die Gastgeber bei 19:16 einen Drei-Punkte-Vorsprung, den sie nicht mehr aus der Hand gaben.
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Rüsselsheimer Echo
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