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01.10.2010
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Sowohl die erste als auch die zweite Volleyballmannschaft der TG Rüsselsheim ist am Wochende in der zweiten Runde des Hessenpokals gefordert. War das Zweitligateam in der ersten Runde spielfrei, kämpft es nun beim TV Cölbe um den Einzug ins Hessenfinale, das am 17. Oktober in Homberg/Efze stattfindet.
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Allerdings müssen die Schützlinge von Trainer Claude Weber dazu nicht nur gegen Gastgeber Cölbe gewinnen, sondern auch danach gegen den Gewinner der Partie zwischen TV Bommersheim und Eintracht Wiesbaden. Als klassenhöchste Mannschaft gelten die Rüsselsheimer als Favorit, haben jedoch in Mittelblocker Andreas Kolle (Rückenverletzung) einen herben Ausfall zu beklagen.
Noch schwerer aber wiegt der Umstand, dass sie am Vorabend ihr Zweitligaspiel in Dachau bestreiten müssen und erst mitten in der Nacht gegen drei Uhr zurückkehren. Spielbeginn in Cölbe ist am Sonntag aber bereits um 12 Uhr, so dass sich das TG-Team spätestens um 8.30 Uhr auf den Weg nach Nordhessen aufmachen muss. »Das ist schon fast gesundheitsgefährdend«, meint Coach Weber und kann die Terminansetzung des Verbandes nicht nachvollziehen. »Vielleicht sollte man mal darüber nachdenken, die Pokalspiele im nächsten Jahr unter der Woche laufen zu lassen.«
Da die zweite Mannschaft im gleichen Pokalwettbewerb im Einsatz ist, kann die personell dünn besetzte erste Garnitur auch nicht auf Spieler von ihr zurückgreifen. Somit muss sich erst weisen, ob die Zweitliga-Volleyballer der TG ihrer Favoritenrolle gerecht werden.
Völlig befreit kann dagegen die Regionalligamannschaft um Trainer Raimund Jeuck in der zweiten Runde aufspielen. In Hünfeld befindet sie sich am Sonntagmittag gegen Zweitliga-Aufsteiger TV Waldgirmes in der Außenseiterrolle.
Ohne die erst- und zweitligaerfahrenen Christian Günther und Andreas Baboulidis reisen die Rüsselsheimer ersatzgeschwächt an. Sollte der TG dennoch ein Sieg gelingen, würde sie im Anschluss auf den Gewinner der Begegnung zwischen dem Hünfelder SV und TuS Kriftel treffen und um den Einzug ins Finale kämpfen.
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Quelle: Rüsselsheimer Echo
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