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02.12.2011
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Ein besonders schwerer Brocken wartet auf die Volleyballspieler der TG Rüsselsheim im letzten Spiel des Jahres. Ausgerechnet beim bisher noch ungeschlagenen Tabellenführer der Zweiten Bundesliga Süd, dem VC Dresden, müssen die Opelstädter am Samstag antreten (19.30 Uhr/Sporthalle Gamigstraße).
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Doch obwohl die Sachsen alle bisherigen neun Spiele gewinnen konnten und daheim in vier Partien nur einen Satz abgegeben haben, rechnet sich TG-„Aushilfscoach“ Klaus-Jürgen Weber durchaus etwas gegen den Spitzenreiter aus. „Dresden hat eine sehr starke Mannschaft, und sie gehört in dieser Saison mit Sicherheit unter die ersten Drei, aber es ist keine Übermannschaft“, sagt Weber. Aber die jüngsten Erfolge hätten dem Dresdner Team natürlich eine gewisse Selbstsicherheit verliehen, so der TG-Sportchef. VC-Spielertrainer Sven Dörendahl zieht auf der Zuspielerposition geschickt die Fäden und setzt insbesondere die starken Außenangreifer Eric Grosche sowie den 2,01-Meter-Hünen René Andörfer immer wieder geschickt in Szene.
Dennoch glaubt „Claude“ Weber an seine Mannschaft, auch wenn Mittelblocker Jakub Strzelczyk (Meniskusanriss) gegen die Sachsen ausfällt und Diagonalangreifer Paul Becker nach seiner Bänderdehnung im Sprunggelenk wohl nur als Libero-Ersatz auf der Bank sitzen wird. Dafür können die „Wild Boys“ aus Rüsselsheim als Tabellensechster ohne jeden Druck aufspielen. „Ich rechne mit einem spannenden und knappen Spiel“, so Weber, der den aus familiären Gründen in Argentinien weilenden Cheftrainer Luis Ferradas zum zweiten Mal hintereinander vertritt.
Dass die Hessen auch im Osten gewinnen können, haben sie in dieser Saison beim 3:1-Erfolg bei den LE Volleys Leipzig bereits bewiesen. Mit einem Sieg über den Spitzenreiter könnte sich die Turngemeinde selbst ein vorzeitiges Weihnachtsgeschenk machen und gleichzeitig wieder für Spannung in der Liga sorgen.
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