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Wilmas wilde Worte

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Team der Stunde zu gut

16.01.2012
„Das war heute ein sehr starker Gegner, aber wir waren dran; der Unterschied war nicht so groß“, attestierte TG-Trainer Luis Ferradas nach der 1:3-Niederlage (22:25, 20:25, 25:22, 20:25) der Rüsselsheimer Volleyballer bei FT Freiburg. In einem hochklassigen Spiel unterstrichen die Breisgauer vor 350 Zuschauern eindrucksvol, warum sie die Mannschaft der Stunde sind. „Kein Team hat bisher soviel Druck gegen uns entwickelt“, lobte Ferradas den Tabellenzweiten der Zweiten Bundesliga, Gruppe Süd. Dazu überzeugten die Freiburger auch in der Feldabwehr und im Block.

Trotz der achten Saisonpleite zeigte sich der TG-Coach aber zufrieden mit der Leistung seiner Schützlinge und freute sich besonders über das Comeback von Außenangreifer Johann Löwen. „Das war auch für mich eine Überraschung“, erklärte der Argentinier, der Löwen im dritten und vierten Satz einwechselte und ihm nach halbjähriger Verletzungspause Spielpraxis verschaffte. „Er ist natürlich noch nicht wieder der Alte, aber ich bin optimistisch, dass Johann in zwei, drei Wochen wieder an seine früheren Leistungen anknüpfen kann“, so Ferradas.

Für eine weitere positive Überraschung sorgte Diagonalangreifer Jonathan Whitton, der im ersten Satz beim Stand von 14:21 für Peter Nogueira Schmid kam und vollauf überzeugte. „Nachdem er in den letzten Wochen kaum Spielpraxis bekam, hat er heute wieder eine Chance bekommen und sie genutzt“, freute sich Ferradas für den 24-jährigen Kanadier. Mit ihm fand die Turngemeinde besser in die Begegnung, auch wenn nach dem verpatzten ersten Satz der zweite Durchgang ebenfalls an die Turnerschaft ging. Vor allen Dingen FT-Mittelblocker David Landa bekamen die Gäste nicht in den Griff.

„Im dritten Satz haben wir dann keine dummen Fehler mehr gemacht“, kommentierte der TG-Coach den einzigen Satzgewinn seines Teams. Das änderte sich allerdings wieder im vierten Durchgang, als die Opelstädter schnell 4:9 und 9:16 in Rückstand gerieten. Auch die Einwechslungen von Paul Becker und Löwen für Manuel Lohr und Whitton konnten nicht verhindern, dass die Freiburger nach 92 Minuten ihren elften Saisonsieg feierten und die TG nun aufpassen muss, den Anschluss ans Tabellenmittelfeld nicht zu verlieren.
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TG 1862 Rüsselsheim 2
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TG 1862 Rüsselsheim 3
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Tabelle 2009 / 2010

1. GSVE Delitzsch42:10
2. VC Dresden40:12
3. L.E. Volleys38:14
4. FT 1844 Freiburg36:16
5. ASV Dachau34:18
6. TuS Durmersheim32:20
7. TG 1862 Rüsselsheim28:24
8. VSG Coburg/Grub24:28
9. VYS Friedrichshafen22:30
10. VC Eintracht Mendig20:32
11. TSV Grafing16:36
12. TSV Friedberg16:36
13. TSV GA Stuttgart14:38
14. VCO Kempfenhausen2:50
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