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07.01.2008
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Für Joao Jose ist es als Kapitän des Triple-Siegers VfB Friedrichshafen ein gewohntes Ritual, Trophäen in Empfang zu nehmen. Doch ein Pokal für den Sieg bei einem Allstar-Match fehlte in der Sammlung des Portugiesen noch.
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Im Düsseldorfer Burgwächter Castello war es am Samstag vor 1800 Zuschauern so weit. Die Bundesliga-Südauswahl gewann 3:1 (25:22, 22:25, 30:28, 25:23) gegen das Nord-Team und Jose nahm aus der Hand von Michael Evers, Vorsitzender der Deutschen Volleyball-Liga (DVL), den gläsernen Pokal für den Sieg bei der Premiere des Allstar-Day entgegen. "Ich hoffe, dass wir das noch mal erleben können", sagte Patrick Steuerwald, Zuspieler von Generali Haching und am Samstag einer von zwei Regisseuren im Süd-Team. Es sei eine ungewohnte Aufgabe gewesen, so Steuerwald, "aber bei so vielen guten Spielern ist das kein Problem."
Aus den zwölf Erstliga-Klubs hatten die Fans die Kader für die Auswahlen gewählt. 26 Spieler aus 13 Nationen - von Polen, über Portugal, Brasilien, die USA bis nach Australien - standen schließlich auf dem Spielfeld und repräsentierten die Vielfalt der höchsten deutschen Spielklasse sowie die Attraktivität des Volleyballs.
Begonnen hatte der Allstar-Day mit Zusatzwettbewerben. Zunächst gewann der Kanadier Mark Dodds (SCC Berlin) den Titel als "hardest hitter". Sein schnellster Sprungaufschlag flog mit 98 Kilometern in der Stunde übers Netz. Danach sicherte sich Gergely Chowanski (SV Bayer Wuppertal) den Titel als "goldfinger", in dem er in zweimal 30 Sekunden einen Volleyball 23 Mal durch einen Zielring pritschte. Titel Nummer drei ging an Steve Keir (Generali Haching), dessen Angriffe in puncto Aufschlaghärte und spektakulärer Ausführung von einer fünfköpfigen Experten-Jury die besten Noten bekamen. Der Australier erhält damit einen Eintrag als erster "spiking champion" beim DVL-Allstar-Day.
Es folgte das erste Duell einer Nord- gegen eine Süd-Auswahl der Bundesliga. Dieses war gespickt mit attraktiven, langen Ballwechseln. Zu den Höhepunkten zählten die Schlussphasen der Sätze drei und vier. Der Norden lag im dritten Durchgang 24:21 in Führung, vergab aber sieben Satzbälle, während der Süden seinen ersten zum 30:28 verwandelte. Der vierte Satz verlief bis zum 22:22 ausgeglichen, dann zog das Süd-Team von Trainer Mihai Paduretu (Generali Haching) davon und Jaromir Zachrich (SG Eltmann) beendete das Match mit dem Angriff zum 25:23. Paduretu hatte Diagonalangreifer Jason Octave und Außenangreifer Johann Löwen in die Startsechs berufen. Die beiden Akteure von Rhein-Main Volley spielten den ersten sowie vierten Satz durch und überzeugten. Kleiner Trost für den Norden: Milan Vasic (SCC Berlin) hatte 25 Punkte erzielt und wurde als "most valuable player" ausgezeichnet.
Nach der Siegerehrung zogen die Macher des Allstar-Day eine erste Bilanz. "Die DVL hat für ein weiteres Highlight gesorgt, an dem wir konsequent weiter arbeiten werden", sagte Evers. Im Gespräch sei die Einbeziehung der Frauen-Bundesliga.
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Quelle: Main-Spitze
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