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Wilmas wilde Worte

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Startformation wird kurzfristig benannt

06.11.2009
Ein sicherlich spannendes Rhein-Main-Derby erwartet die Zuschauer am Samstag (19.30 Uhr) in der Walter-Köbel-Halle, wenn die Mannschaften von Rhein-Main Volley und TuS Kriftel in der Zweiten Bundesliga, Gruppe Süd, aufeinander treffen. Obwohl "RMV"-Trainer Luis Ferradas seit mehr als 20 Jahren in Kriftel wohnt und die Turn- und Sportgemeinde Ende der 80er Jahre in die Erste Bundesliga führte, gibt sich der argentinische Trainer vor dem Duell gelassen: "Für mich ist das ein normales Spiel mit vielen bekannten Gesichtern."

Während die "Volleys" als Tabellenfünfter nur zwei Zähler hinter Spitzenreiter VC Gotha rangieren, liegen die Krifteler nach einem verkorksten Saisonstart auf Rang zehn. Zuletzt zeigte deren Formkurve aber deutlich nach oben. Vor allem im Pokalwettbewerb lief es optimal, denn nur noch ein Sieg trennt das TuS-Team vom neuerlichen Einzug ins DVV-Achtelfinale und dem Heimspiel gegen Wuppertal Titans.

TuS-Trainer Klaus Hermann, einst viele Jahre für die TG Rüsselsheim am Ball, sieht die Gastgeber in der Favoritenrolle, rechnet sich gegen die "Volleys" aber durchaus etwas aus. Während die Krifteler - vor drei Wochen erster Bezwinger von Erstliga-Absteiger und Topfavorit LE Volleys Leipzig - mit dem kompletten Kader anreisen werden, darunter auch einige ehemalige TG-Cracks wie Anton Borger und Christian Hesse, plagen Luis Ferradas Personalsorgen. Neben Diagonalangreifer Tim Wacker, der nach seinem Jochbeinbruch immer noch Trainingsrückstand aufweist, haben einige "RMV"-Akteure mit den jahreszeitüblichen Krankheitssymptomen zu kämpfen.

"Aber ich brauche keine Ausreden, ich muss für Samstag eine Lösung finden", gibt sich der "RMV"-Coach gewohnt selbstbewusst. In die Karten schauen lassen will er sich aber vor dem "harten Match" (Ferradas) allerdings nicht, weshalb er sich über den Kader für das Derby ausschweigt. "Ich nehme es, wie es kommt", so Ferradas, der sich kurzfristig für eine Startformation entscheiden möchte. Die Zuschauer dürfen demnach gespannt sein, welche Stammsechs am Samstag versuchen soll, die beiden Scharten gegen die Krifteler aus der Vorsaison auszuwetzen.
Quelle: Main-Spitze
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TG 1862 Rüsselsheim 2
L.E. Volleys 3
TG 1862 Rüsselsheim 3
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Tabelle 2009 / 2010

1. GSVE Delitzsch42:10
2. VC Dresden40:12
3. L.E. Volleys38:14
4. FT 1844 Freiburg36:16
5. ASV Dachau34:18
6. TuS Durmersheim32:20
7. TG 1862 Rüsselsheim28:24
8. VSG Coburg/Grub24:28
9. VYS Friedrichshafen22:30
10. VC Eintracht Mendig20:32
11. TSV Grafing16:36
12. TSV Friedberg16:36
13. TSV GA Stuttgart14:38
14. VCO Kempfenhausen2:50
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