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Wilmas wilde Worte

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Starker Einstand von Carlo Wiese

22.09.2008
Der Start ist ihnen geglückt. Die Volleyballer von Bundesliga-Absteiger Rhein-Main Volley können aufatmen. Im ersten Rundenspiel in der Zweiten Liga Süd behielten sie nach einem schwachen ersten Satz am Ende mit 3:1 (15:25, 26:24, 25:22, 25:15) beim VCO Kempfenhausen die Oberhand.
Ohne Spielertrainer Thilo von Hagen, aber mit Interimscoach Jan Wunderlich, fand das Team um Kapitän Tim Wacker ab dem zweiten Durchgang über Kampf ins Spiel, präsentierte sich dann geschlossen und feuerte sich gegenseitig gut an. „Das fand ich sehr positiv, wie die Mannschaft aufgetreten ist“, freute sich Manager Jan Wüntscher.

Die Kempfenhausener Talente aus dem Volleyballinternat am Starnberger See bildeten „keinen wahnsinnig starken Gegner“, wie Wüntscher bekannte. Den Gastgebern fehlten zwei Junioren-Nationalspieler, die auch schon in der Vorwoche beim 1:3 gegen Marktredwitz nicht dabei waren. Zudem leistete sich das hochgewachsene und mit zahlreichen Auswahlspielern gespickte VCO-Team um Trainer Peter Meyndt eine recht hohe Fehlerquote.

Doch hatte auch Rhein-Main Volley mit Handicaps zu kämpfen und durfte mit dem Saisonstart daher recht zufrieden sein. So konnte der junge polnische Mittelblocker Jakub Strzelczyk wegen einer beim Krafttraining erlittenen Rückenverletzung nur sporadisch mitmischen – für ihn übernahm Thomas Weigel die Mitte. Die Abstimmung mit dem neuen Zuspieler Sam Bragg aus England, der Erfahrung für die Nationalmannschaft und für Olympia 2012 in London sammeln will, funktionierte anfangs noch nicht richtig. Und das Fehlen von Thilo von Hagen bildete auch einen Unsicherheitsfaktor.

Mit Jan Wunderlich, der in der vergangenen Saison Trainer beim Frankfurter Volleyballinternat war, besaßen die Gäste aber einen erfahrenen Coach, der sie nach dem misslungenen ersten Satz auf Kurs brachte. „Wir haben dann im Zuspiel sicherer und langsamer gespielt. Der Aufschlag kam platzierter, und wir haben den Block besser positioniert. Dadurch stand die Abwehr gut, und wir hatten insgesamt den besseren Angriff“, erläuterte Wunderlich.

Er sah die Hauptlast im Angriff auf Außen bei Johann Löwen und Tim Wacker. Einen hob er aber besonders hervor, und zwar den neuen Libero aus Kiel: „Einen starken Einstand hatte Carlo Wiese, der übers ganze Spiel hinweg gut angenommen hat.“

Im zweiten Satz zog Rhein-Main Volley von 13:12 auf 18:13 davon. Kempfenhausen verkürzte auf 18:17. Dann ging es spannend zu. Bei 24:23 hatten die Gäste bereits Satzball, den sie aber erst zum 26:24 nutzen konnten. Nach dem Satzausgleich stand auch der dritte Durchgang bei 21:21 auf der Kippe. Dann kam der eingewechselte Jan Dörmer, 18-jähriger Neuzugang von Landesliga-Aufsteiger TG Rüsselsheim, zum Aufschlag und verhalf seiner Mannschaft zur 24:21-Führung, die in einen 25:22-Gewinn mündete. Der vierte Abschnitt war Formsache.

Das Engagement von Jan Wunderlich, der in der vergangenen Woche auch das Training gestaltete, ist bereits wieder beendet. „Ich kenne den Thilo von Hagen gut. Deshalb bin ich gerne eingesprungen. Aber jetzt werde ich wahrscheinlich Landestrainer in Thüringen. Sollte es bei Rhein-Main Volley aber wieder eng werden, helfe ich gerne noch mal aus.“

Dem Bundesliga-Absteiger traut Wunderlich einiges zu: „Vom Potenzial her ist Platz drei bis fünf möglich. Aber es gibt noch Baustellen. Die Mannschaft muss jetzt schauen, dass sie stabil wird und ihre Stärken ausspielt.“
Quelle: Rüsselsheimer Echo
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22.09. Saisonstart 2012/13

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1. GSVE Delitzsch42:10
2. VC Dresden40:12
3. L.E. Volleys38:14
4. FT 1844 Freiburg36:16
5. ASV Dachau34:18
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7. TG 1862 Rüsselsheim28:24
8. VSG Coburg/Grub24:28
9. VYS Friedrichshafen22:30
10. VC Eintracht Mendig20:32
11. TSV Grafing16:36
12. TSV Friedberg16:36
13. TSV GA Stuttgart14:38
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