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Wilmas wilde Worte

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Sprung auf Rang fünf ist möglich

11.03.2011
„Das wird ein schweres Wochenende mit unserem kleinen Kader“, stöhnt Trainer Claude Weber. Vor seiner Mannschaft liegt ein Doppelspieltag, bei dem es körperlich ganz schön zur Sache gehen wird. Denn die Zweitliga-Volleyballer der TG Rüsselsheim sind personell dünn besetzt, verfügen nur über sieben Stammspieler. Immerhin genießen sie am Samstag um 19.30 Uhr gegen den TV Rottenburg II in der Walter-Köbel-Halle Heimrecht. Um 16.30 Uhr steht dann am Sonntag die Auswärtsaufgabe beim VCO Bayer Kempfenhausen auf dem Programm.

Beide Gegner zählen in der Tabelle zum unteren Drittel. Während die jungen Spieler aus der Kempfenhausener Talentschmiede mit 6:34 Punkten Vorletzter sind, hat die Rottenburger Erstliga-Reserve mit 10:34 Zählern als Drittletzter zwei Siege mehr auf dem Konto. 
 
Claude Weber schätzt denn auch den TV stärker ein als Kempfenhausen und ist froh, „dass wir zuerst gegen Rottenburg spielen, wenn wir körperlich in einem besseren Zustand sein werden als am Sonntag“. Noch dazu hilft am Samstag Jakob „Kuba“ Strzelczyk im Mittelblock aus. Nach Kempfenhausen kann der gebürtige Pole aber nicht mitfahren. Mittelblocker Jens Blöcher ist zudem das gesamte Wochenende verhindert. 
 
So muss die Turngemeinde am Sonntag, wie des öfteren während der Hinrunde, nur mit einem etatmäßigen Mittespieler, Manuel Lohr, auskommen. Außenangreifer Simon Forster wird dann im Mittelblock aushelfen. Zudem reist der junge Jannik Fischer aus der zweiten Mannschaft mit an, um wenigstens eine Wechselalternative zu haben. 
 
Im Hinspiel hatten sich die Rüsselsheimer in Rottenburg schwer getan. Erst nach einem 1:2-Satzrückstand bekamen sie den Gegner in den Griff und entschieden die Partie mit 25:17 im vierten Durchgang und mit 15:10 im Tiebreak noch für sich. Für die zweite Garnitur des TV war es eine von zahlreichen Fünfsatzniederlagen in dieser Saison. Mit mehr Glück und besseren Nerven im Tiebreak könnte sie deutlich besser in der Tabelle platziert sein. 
 
Ob sein Team den klaren 3:0-Hinspielsieg in Kempfenhausen wiederholen kann, als es in drei Sätzen nur 47 Ballpunkte abgegeben hatte (16, 13, 18), hängt in den Augen des TG-Coaches von der Tagesform ab und von der Frage, „wie fit wir noch sind, nachdem unsere Angreifer nur eine Nacht zum Regenerieren hatten“. Ziel sind laut Claude Weber auf jeden Fall zwei Siege. Damit könnte die TG von Rang acht aus einen deutlichen Sprung in der Tabelle nach vorne machen. Möglich ist sogar der fünfte Platz.  
Quelle: Rüsselsheimer Echo
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