Newsletter abonnieren

Wilmas wilde Worte

/zone/name

Sind aller guten Dinge drei?

23.01.2008
Wenn aller guten Dinge wirklich drei sind, kann die Mannschaft von Rhein-Main Volley für heute Abend guter Dinge sein. Nach der verblüffenden Erfolgsbilanz von zwei erstklassigen Siegen hintereinander geht´s um 20 Uhr in der Köbel-Halle gegen SG Eltmann.
Die Aussichten, die bislang makellose Januar-Bilanz tatsächlich um ein weiteres erfreuliches Kapitel anzureichern, sind gut. Die Gäste, unweit von Bamberg zu Hause, bekommen auch in dieser, ihrer fünften Saison im Oberhaus auswärts deutlich weniger geregelt als auf ihrem fränkischen Heimatboden. Fünf verlorenen Gastspielen - darunter ein 0:3 beim jüngsten "RMV-Opfer" VC Bad Dürrenberg-Spergau - steht allein der wacklige 3:2-Sieg bei "Schlusslicht" Hamburg Cowboys entgegen. Der aktuellen Hochstimmung in Südhessen zum Trotz, mag Metzger den Tag nicht vor dem Abend loben und hebt mahnend den Finger. "Eltmann hat eine sehr ausgeglichene Truppe und einen sehr cleveren Trainer; das wird alles andere als leicht für uns. Und unterschätzen wird uns jetzt sowieso keiner mehr", so die Gefühlslage des scheidenden Rüsselsheimer Trainers.

Dass der angehende Lehrer auf die Euphoriebremse tritt, obwohl seine Mannschaft mit den Triumphen in Wuppertal (3:2) und Bad Dürrenberg (3:1) ihre Bundesliga-Tauglichkeit unter Beweis gestellt hat, dürfte auch der Erinnerung an den ersten Schlagabtausch zwischen SG und "RMV" im Oktober geschuldet sein. "Wir haben im ersten Satz mit vier Punkten geführt und hatten Satzball. Wenn wir dort gewonnen hätten, hätte die Saison für uns einen ganz anderen Verlauf nehmen können", wurmt Metzger das 1:3 noch immer. Von der Unsicherheit in die eigene und in die Stärke der neuen Nebenleute indes ist aktuell nichts mehr zu spüren. Das Team sprüht vor Selbstvertrauen und Tatendrang: "Es ist im Moment fast egal, wann und gegen wen es geht", so Metzger, der wie alle aus der "RMV"-Familie gespannt ist, ob die "Auferstehung" des Team sich bei der Zuschauerzahl niederschlägt.

Metzgers Hauptaugenmerk bei der Vorbereitung auf das sechste Heimspiel lag nach den beiden Kraftakten bei der taktischen Seite. "Ich habe mir verschiedene Videos angeschaut. Die haben mit Christian Nowak und Jaromir Zachrich zwei herausragende Mittelblocker und dazu mit dem Ungarn Andras Geiger einen starken Außenangreifer." Was dieses Trio leisten kann, aber auch wo die Schwächen der "Eltmänner" liegen, in dieser Richtung dürfte Metzger zusätzlich bei einem Duo aus seinem Kader nachgefragt haben. Johann Löwen und der verletzte Zuspieler Michal Peciakowski waren bekanntlich vor der Saison vom Ober- an den Untermain gewechselt. "Die Beiden, aber auch Andi Kolle, würden zu gerne mal gegen ihren früheren Klub gewinnen", so Metzger.

Die Gelegenheit dazu war wohl nie günstiger, zumal mit Thilo von Hagen eine Alternative auf der Zuspielposition zurückgekehrt ist. Ob der künftige Spielertrainer am Samstag gegen Rekordmeister und Spitzenreiter VfB Friedrichshafen erstmals das Sagen hat, darüber wollten von Hagen und Metzger gestern befinden.
Quelle: Main-Spitze
zurück

Termine

22.09. Saisonstart 2012/13

Sponsoren

Aktuelle Ergebnisse

TG 1862 Rüsselsheim 2
L.E. Volleys 3
TG 1862 Rüsselsheim 3
VC Eintracht Mendig 1

Tabelle 2009 / 2010

1. GSVE Delitzsch42:10
2. VC Dresden40:12
3. L.E. Volleys38:14
4. FT 1844 Freiburg36:16
5. ASV Dachau34:18
6. TuS Durmersheim32:20
7. TG 1862 Rüsselsheim28:24
8. VSG Coburg/Grub24:28
9. VYS Friedrichshafen22:30
10. VC Eintracht Mendig20:32
11. TSV Grafing16:36
12. TSV Friedberg16:36
13. TSV GA Stuttgart14:38
14. VCO Kempfenhausen2:50
Deutsche Volleyball Liga