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18.01.2010
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Mit 6:2 und 12:8 lagen sie im Tiebreak schon vorn. Dann kamen sie im Angriff gegen den nun abwehrstarken TV Rottenburg II nicht mehr richtig durch und mussten den Ausgleich hinnehmen. In der Schlussphase sollte es für die Volleyballer von Rhein-Main Volley höchst nervenaufreibend zugehen, ehe sie nach sage und schreibe sieben Matchbällen mit 22:20 Satz und Sieg endlich unter Dach und Fach hatten.
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Nach zweieinhalb Stunden hieß es 3:2 (26:24, 19:25, 21:25, 25:18, 22:20) für den Zweitligisten mit Standort Rüsselsheim. Damit hatte er nicht weniger als den bisherigen Tabellenführer geschlagen und einen hervorragenden Start ins neue Jahr geschafft. Sein Rückstand auf Platz zwei beträgt nach Minuspunkten nur noch vier Zähler. Rhein-Main Volley bleibt an der Spitze dran.
Trainer Luis Ferradas schätzte den Erfolg bei der Erstliga-Reserve des TV Rottenburg, die ihre Spitzenposition wieder an den VC Gotha abgeben musste, hoch ein: "Rottenburg hatte eine Siegesserie hinter sich. Wir waren am vorherigen Wochenende noch spielfrei, und es fehlte uns die Praxis. Doch wir haben gewonnen." Zwar musste der Coach einräumen, seine Mannschaft habe "nicht immer gut gespielt" und Höhen und Tiefen gezeigt. "Aber wir waren mental stark, haben emotional und mit Herz gespielt und immer an uns geglaubt." Schon zu Beginn spürte Ferradas, ,,dass Rottenburg viel Respekt vor uns hat". Die Hinspielniederlage steckte offensichtlich noch in den Köpfen der Gastgeber.
So ging der erste Satz auch knapp mit 26:24 an Rhein-Main Volley. Danach kosteten jedoch Schwächen in Annahme und Angriff die nächsten beiden Durchgänge. Im vierten Abschnitt war das Team um Kapitän Tim Wacker wieder voll da, ließ hier nur 18 Gegenpunkte zu. Mit Schwung ging es somit in den Tiebreak. Doch trotz einer zweimaligen Vier-Punkte-Führung mussten die Gäste noch hart um den Sieg kämpfen. Am Ende brachte ein von Rottenburg ins Aus gesetzter Angriffsschlag die Entscheidung.
Wie eng das Match war, verdeutlicht auch die Statistik: Mit 113:112 wies Rhein-Main Volley gerade mal einen Ballpunkt mehr auf als der entthronte Tabellenführer.
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Quelle: Rüsselsheimer Echo
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