Newsletter abonnieren

Wilmas wilde Worte

/zone/name

Sieben Fragen an Christian Hesse

04.01.2012
An diesem Samstag stehen Sie mit Ihren Teamkollegen nach fünfwöchiger Pause wieder um Punkte in der Zweiten Volleyball-Bundesliga am Netz. Freuen Sie sich, dass es wieder losgeht oder gewöhnt man sich an freie Wochenenden?
Auf der einen Seite ist es ganz gut, mal länger freizuhaben. Aber wir freuen uns auf alle Fälle, dass es jetzt wieder losgeht. Zumal wir aus der letzten Saison gelernt und weitgehend durchtrainiert haben. Eigentlich wäre es mir nur lieber gewesen, wir hätten im Dezember eine Woche länger gespielt und dafür jetzt etwas später begonnen.

Mit der Partie bei Vorjahresmeister VCE Mendig endet die Hinrunde. Wie fällt die Zwischenbilanz aus?

Dafür, dass uns mit Tim Wacker und Johann Löwen beide Punktegaranten weggebrochen sind und wir die vielen neuen Spieler erst mal kennenlernen mussten, ist das schon ganz okay bis relativ gut. Wenn wir zwei Punkte mehr hätten, wäre es allerdings ein bisschen entspannter.

Die TG Rüsselsheim hat 12:12 Punkte auf dem Konto, aber nur vier Zähler Abstand zum Abstiegsplatz. Kann es in der Rückrunde noch eng werden?

Schwer zu sagen, aber ich denke schon. Zwischen Heim- und Auswärtsspielen besteht ja doch ein deutlicher Unterschied und die direkten Konkurrenten, wie Dachau, Friedberg und Coburg, hatten wir alle schon zu Hause. Dazu ist es eher ungut, dass mit Mendig und Grafing zwei Teams hinter uns sind, die in der Vorsaison ganz vorne standen.

Was fehlt dem jungen TG-Team noch, um sich höhere Ziele setzen zu können?

Wir brauchen einfach Zeit, um zusammen zu wachsen und zu spielen. Ein bisschen mehr Selbstsicherheit und Ruhe täte uns auch gut. Wenn wir einen Fehler machen, löst das häufig eine negative Kettenreaktion aus.

Wie wichtig ist es, dass Luis Ferradas nach einjähriger Pause nun wieder das Traineramt bei der Turngemeinde bekleidet?

Für mich ist es ja die erste Saison, in der ich Luis als Cheftrainer erlebe. Ich muss sagen, dass er im Training unglaublich viel motiviert und auch immer sofort korrigierend eingreift. Und auch das Coaching während der Spiele ist super und überhaupt nicht negativ. Das hilft uns enorm und gibt Sicherheit. Dass Peter Nogueira-Schmid immer aus Koblenz anreist, weil ihn Luis‘ Art so fasziniert, sagt eigentlich alles.

Sie sind erstmals Kapitän einer Zweitliga-Mannschaft. Ist das für Sie eine Auszeichnung oder eher eine Bürde?

Vor ein paar Jahre hätte ich das als Bürde empfunden, jetzt ist es ein durchaus angenehmes Gefühl.

Zurück zum Spiel in Mendig, die Euch mit einem 3:0-Sieg in der Tabelle überholen könnten: Wie geht‘s aus?

Mal gucken; Mendig hat zuletzt zweimal hintereinander gewonnen und ist heiß. Wir wollen in erster Linie guten Volleyball zeigen, müssen aber abwarten, wie es in der Mitte ohne den leider noch nicht wieder fitten „Kuba“ aussieht. Wenn wir das kompensieren können und einen guten Tag erwischen, wird‘s bestimmt eine enge Kiste.
Main-Spitze
zurück

Termine

22.09. Saisonstart 2012/13

Sponsoren

Aktuelle Ergebnisse

TG 1862 Rüsselsheim 2
L.E. Volleys 3
TG 1862 Rüsselsheim 3
VC Eintracht Mendig 1

Tabelle 2009 / 2010

1. GSVE Delitzsch42:10
2. VC Dresden40:12
3. L.E. Volleys38:14
4. FT 1844 Freiburg36:16
5. ASV Dachau34:18
6. TuS Durmersheim32:20
7. TG 1862 Rüsselsheim28:24
8. VSG Coburg/Grub24:28
9. VYS Friedrichshafen22:30
10. VC Eintracht Mendig20:32
11. TSV Grafing16:36
12. TSV Friedberg16:36
13. TSV GA Stuttgart14:38
14. VCO Kempfenhausen2:50
Deutsche Volleyball Liga