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11.11.2011
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Nach der 2:3-Niederlage beim starken Nachwuchs von Rekordmeister Friedrichshafen haben es die Zweitliga-Volleyballer der TG Rüsselsheim erneut mit einer Talentschmiede zu tun. Doch anders als am Bodensee beim Tabellenvierten, empfangen sie nun mit dem VCO Bayer Kempfenhausen das sieglose Schlusslicht der Klasse und genießen am Samstag um 19.30 Uhr in der Walter-Köbel-Halle Heimrecht.
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„Wir sind hochfavorisiert. Das ist selbstverständlich”, erwartet Trainer Luis Ferradas einen Sieg seiner Mannschaft, die sich damit als Tabellensechster wieder ein positives Punktekonto verschaffen kann: „Ich rechne aber nicht unbedingt mit einem leichten Spiel.” Schließlich werden die jungen Gäste vom Starnberger See gestärkt nach Rüsselsheim reisen, nachdem sie am vergangenen Wochenende beim ASV Dachau fast den ersten Saisonerfolg geholt hätten.
Mit 2:0 Sätzen lagen sie bereits in Führung, und im vierten Durchgang fehlten ihnen nur zwei Ballpunkte zum Sieg. Doch mit 26:28 hatten sie das Nachsehen und gaben dann auch den Tiebreak mit 10:15 ab. „Ich habe Kempfenhausen im Spiel gegen Friedrichshafen gesehen”, berichtet Luis Ferradas und sah dabei zwei verschiedene Gegner. Beide sehr jung und mit zahlreichen Talenten besetzt, sind die VolleyYoungStars vom Bodensee schon einen Tick weiter, während „Kempfenhausen noch ein Projekt” ist, wie der TG-Coach beobachtete.
Doch entwickeln sich auch die Schützlinge von Trainer Peter Meyndt schnell weiter und haben gerade gegen Dachau bewiesen, dass sie auch gewinnen können in der Zweiten Bundesliga Süd. Die Gastgeber müssen sich also vorsehen, zumal sie personell geschwächt sind. Hatte zuletzt Mittelblocker Jakub Strzelczyk aus beruflichen Gründen gefehlt, fällt nun Paul Becker aus. Der Diagonalspieler, ohnehin gesundheitlich gehandicapt, knickte im Training mit Verdacht auf Bänderriss um. Außerdem plagt sich Mittelblocker Anton Borger mit Schulterproblemen und kann nur sporadisch eingesetzt werden.
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Rüsselsheimer Echo
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