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12.11.2010
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„Wir wollen unsere gute Phase nutzen und auch in Delitzsch gewinnen“, sagt Klaus-Jürgen Weber. Mit einer gesunden Portion Selbstbewusstsein fahren die Volleyballer der TG Rüsselsheim und ihr Trainer am Samstag zum GSVE Delitzsch (18 Uhr/Artur-Becker-Halle). Kein Wunder, haben die TG-Cracks doch zuletzt vier Mal in Folge in der Zweiten Bundesliga, Gruppe Süd, gewonnen. Doch die Reisen zu den „Ossis“ waren in der Vergangenheit für Rüsselsheimer Volleyballer selten von Erfolg gekrönt. Außerdem gab der Tabellenvierte bei seinen bisherigen vier Heimspielen erst einen Satz ab.
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Respekt ist daher bei den Hessen angesagt, obwohl der TG-Coach das Team aus Nordwestsachsen nicht so stark einschätzt, wie etwa die Mannschaft aus Leipzig. „Die haben keine Über-Angreifer“, so Weber. Dafür überzeuge der Gymnasiale Sportverein Ehrenberg (GSVE) bisher durch seine Ausgeglichenheit. Die Turngemeinde will deshalb versuchen, möglichst wenig Eigenfehler zu produzieren, um seit langer Zeit wieder mal im Osten zu siegen.
Die Voraussetzungen sind gut; alle acht Spieler des Kaders sind fit. Vor allen Dingen die Rückkehr des lange verletzten Mittelblockers Andreas Kolle dürfte die Siegchancen der Gäste um einiges erhöhen. Mit einem Erfolg würde die Turngemeinde Anschluss an die obere Tabellenhälfte finden und könnte nach Höherem streben. Doch davor steht eine vierstündige Anfahrt und ein gehöriges Stück Arbeit für den Tabellensiebten. „Das wird schwierig, keine Frage“, weiß der TG-Trainer. Ob dessen Schützlinge am Samstag ihre Serie ausbauen und gleichzeitig Delitzschs Heimnimbus brechen können?
Noch ein Schritt bis zum Duell mit evivo Düren
Tags darauf sind die TG-Cracks abermals gefordert. Um 16 Uhr wird in der Gerhart-Hauptmannhalle in Königstädten das DVV-Qualifikationsspiel gegen TSV Deggendorf angepfiffen. Der Sieger darf sich am 28. November mit Erstligist evivo Düren messen.
„Wir sind Favorit“, sagt Weber, ohne den Tabellenachten der Regionalliga Ost auf die leichte Schulter zu nehmen. Analog zur TG tags zuvor noch um Punkte gegen Spitzenreiter VSG Coburg/Grub im Einsatz, dürfte die Qualität der Gegenwehr entscheidend davon abhängen, ob die Niederbayern ihren bekanntesten Akteur mitbringen: Der sprunggewaltige Ex-Nationalspieler Michael Mayer war lange Jahre der Punktegarant schlechthin bei Erstligist Unterhaching. Dass drittklassige Gegner durchaus Widerstand leisten können, dies hat die Turngemeinde vor 14 Tagen bei der Südwestpokalendrunde erfahren: TGM Gonsenheim wurde 3:1, der Zweitliga-Tabellenzweite VCE Mendig im Finale aber 3:0 geschlagen...
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Quelle: Main-Spitze
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