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29.11.2010
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»Es war zur richtigen Zeit der richtige Gegner», atmete Claude Weber nach dem letzten Liga-Heimspiel des Jahres erst einmal auf. Mit 3:0 (25:16, 25:13, 25:18) hatten die Volleyballer der TG Rüsselsheim am Samstag dem Tabellenvorletzten VCO Kempfenhausen in lediglich 68 Minuten Spielzeit das Nachsehen gegeben und damit den sechsten Platz verteidigt.
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Ihr vorletztes Hinrundenspiel entschieden die Gastgeber in der Köbelhalle vor weit weniger als 100 Zuschauern mit einer Ballpunktebilanz von 75:47 deutlich für sich.
Dass die Partie derart einseitig verlief, war im Vorfeld nicht zu erwarten. Zum einen hatten sich die Talente vom Starnberger See mit einem glatten 3:0-Heimerfolg über Waldgirmes empfohlen, zum anderen trat die Turngemeinde in einer Notbesetzung an.
Neben den ohnehin zahlreichen Ausfällen der jüngsten Zeit hatte sich Mittelblocker Manuel Lohr am Donnerstagabend im Training einen Bruch des kleinen Fingers zugezogen und kann, eine Gipsschiene tragend, erst frühestens in vier Wochen wieder spielen. Noch dazu stellte sich die Oberschenkelzerrung bei Kapitän Tim Wacker, die ihn schon zwei Spieltage außer Gefecht setzte, bei einem weiteren Arztbesuch als Muskelfaserriss heraus. Die Folge: Der durchschlagkräftige Diagonalspieler muss drei weitere Wochen pausieren.
Immerhin biss sich Außenangreifer Christian Hesse trotz Schmerzen wegen einer Bauchmuskelzerrung wie in der vorangegangenen Partie in Rottenburg erneut durch. Da aber wegen des Ausfalls von Manuel Lohr mit Jakub Strzelczyk nur noch ein Mittelblocker zur Verfügung stand, hatte Claude Weber am Freitag händeringend nach Ersatz gesucht.
Und er wurde schließlich bei Andreas Kolle fündig, der aus privaten Gründen eigentlich eine Pause auf unbestimmte Zeit einlegen wollte. Doch in diesem Härtefall erklärte er sich bereit, noch einmal einzuspringen. Zudem war erstmals in dieser Saison wieder Zuspieler Thilo von Hagen dabei und kam im dritten Durchgang auch zum Einsatz.
Gegen Kempfenhausen reichten den Gastgebern bereits gute Flatterangaben, um den Grundstein zum Sieg zu legen. Denn das junge Gästeteam bot eine indiskutable Annahmeleistung. »Das war nicht zweitligatauglich», fand Claude Weber. So konnte Kempfenhausen oft nur mit hohen Bällen über Außen angreifen und war leicht auszurechnen.
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Quelle: Rüsselsheimer Echo
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