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22.02.2008
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Noch vier Spiele bleiben Volleyball-Bundesligist Rhein-Main Volley zur Wahrung des Klassenerhalts. Dreimal noch spielt das Team von Christian Metzger und Thilo von Hagen gegen direkte Konkurrenten. Bei vier Punkten Rückstand auf den drittletzten Platz gibt es also noch Hoffnung.
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Als erstes sind die Hessen im Saison-Endspurt an diesem Samstag um 19 Uhr bei den direkt vor ihnen liegenden Netzhoppers Königs Wusterhausen gefordert. Auf das vorletzte Heimspiel am nächsten Mittwoch um 20 Uhr in der Rüsselsheimer Köbel-Halle gegen den Tabellenvierten Generali Haching, folgt am 1. März das Kellerduell bei Schlusslicht Hamburg, ehe nach einer zweiwöchigen Pause am 15. März (Samstag) zu Hause das große Finale gegen Wuppertal steigt (20 Uhr, Köbel-Halle). Dies könnte das entscheidende Spiel um den drittletzten Platz werden – aber nur, wenn Rhein-Main zuvor noch zwei Partien gewinnt. Etwa morgen gegen Königs Wusterhausen.
„Der Druck ist da, klar, aber mir geht es vor allem darum, ein gutes Spiel zu machen“, will Mittelblockspieler Andreas Kolle nicht zu viel an den drohenden Abstieg denken. „Im Hinspiel haben wir gut mitgehalten. Die Chance ist da.“ Anders als gegen die jüngsten Gegner aus der oberen Tabellenhälfte hält Kolle diesmal einen Sieg für möglich.
Schließlich war seine Mannschaft im ersten Aufeinandertreffen mit den Brandenburgern Mitte November in der heimischen Köbel-Halle bereits nahe dran gewesen. Erst nach 108 Minuten mit drei knappen Sätzen und einem einseitigen vierten Durchgang hatten sich die Rhein-Main-Volleyballer vor knapp 300 Zuschauern mit 1:3 (28:26, 26:28, 23:25, 16:25) geschlagen geben müssen.
Holten sie im ersten Satz einen 20:24-Rückstand noch auf, gelang ihnen dies im zweiten Durchgang bei 20:24 nicht mehr. Pech im dritten Abschnitt: Jason Octave schied mit einem eingeklemmten Nerv im Lendenwirbelbereich verletzt aus. Nun ließ sich das KW-Team um Trainer Matthias Münz und den herausragenden, über zwei Meter großen Diagonal-Angreifer Matthias Böhme nicht mehr vom Sieg abbringen.
Damit es diesmal besser ausgeht gegen den Vorjahres-Aufsteiger, der zuletzt zu Hause mit 2:3 gegen Leipzig verlor, hofft Andreas Kolle auf eine Steigerung im Aufschlag- und Annahmespiel. Da hat seine junge Mannschaft in den zurückliegenden Partien zu sehr geschwankt. „Aber wir müssen uns da nicht verstecken. Es ist alles möglich“, betont der Kapitän. Weil er einige Spieler und auch den Trainer der Netzhoppers kennt, „ist die Motivation noch um einiges größer, da will man sich gut verkaufen“, meint Kolle.
Dass RMV bereits am heutigen Freitag anreist, sollte zudem ein Vorteil sein. „Dann“, so erklärt der Mittelblocker, „können wir am Samstagvormittag noch mal trainieren und uns schon mal an die Halle gewöhnen“.
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Quelle: Rüsselsheimer Echo
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