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28.01.2008
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Ungeschlagen war der VfB Friedrichshafen vor dem Bundesligaspiel bei Rhein-Main Volley in Rüsselsheim, und auch nach dem Kräftemessen mit den Hessen in der Walter-Köbel Halle ist die Bilanz makellos: Zwölf Partien, zwölf Siege.
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Gegen das Starensemble vom Bodensee gab es für Christian Metzgers Team nichts zu holen. Mit 0:3 (21:25, 21:25, 15:25) musste sich der Bundesliga-Neuling vor rund 500 Zuschauern klar geschlagen geben. „Die Niederlage war zu erwarten. Das Team hat sich ordentlich präsentiert. Um gegen eine solche Spitzenmannschaft einen Satz zu gewinnen, muss schon alles zusammenpassen,“ sagte Coach Metzger.
Stellenweise zeigte Rhein-Main Volley eine ansprechende Leistung gegen den amtierenden Champions-League-Sieger vom Bodensee. Die Anfangsphase war ausgeglichen. Bei Rhein-Main Volley funktionierte der Block, und so war der erste Satz lange spannend. Beim Stande von 10:13 kamen die vielen Stars des VfB besser in die Partie und zeigten den ein oder anderen spektakulären Spielzug. Besonders Marc Anthony Honore, Nationalspieler von Trinidad und Tobago, wusste zu überzeugen.
Durch das Publikum ging bei seinen Angriffsaktionen ein Raunen. Auch Johannes B. Kerner und seine aus Rüsselsheim stammenden Ehefrau Britta Becker hatten sichtlich ihren Spaß an den gelungenen Kombinationen. Sie erlebten hochklassigen Volleyball.
Rhein-Main Volley stemmte sich gegen die allseits erwartete Niederlage. Angriffe durch Andreas Kolle und Johann Löwen hielten den Satz bis zum 18:20 offen. Im Stile einer Spitzenmannschaft zog der deutsche Rekordmeister das Tempo noch einmal an und sicherte sich so den Gewinn des ersten Satzes – gleich mit dem ersten Satzball.
Die ersten Punkte im zweiten Durchgang erzielte Gastgeber Rhein-Main. Jason Octave und Mark Posthuma wollten es nun wissen. Die Cheerleader, die „Chevy Girls“, heizten das Publikum an. Doch die Antwort der Gäste ließ nicht lange auf sich warten. Der überragende Marc Anthony Honore schmetterte mit Urgewalt durch die Mitte und der Hesse im Team des VfB Friedrichshafen, Christian Pampel, fand zunehmend Lücken über Außen. Für Trainer Ulf Quell, der Stelian Moculesco vertrat, gab es keinen Grund zur Unzufriedenheit. Schnell stand es 9:16.
Doch Rhein-Main Volley startete noch einmal eine Aufholjagd, kam durch Johann Löwen wieder heran. Beim 21:23 war es wieder Nationalspieler Pampel, der für die Punkte sorgte und somit dem VfB mit 21:25 den souveränen Satzgewinn bescherte.
„Wir haben uns in den ersten beiden Sätzen vernünftig aus der Affäre gezogen. Die Gäste spielten so gut wie sie eben mussten. Der Unterschied ist riesengroß“, kommentierte Christian Metzger die Leistung seiner Mannschaft.
Sein wahres Leistungsvermögen zeigte der Gast besonders im dritten Satz. Friedrichshafen machte kaum mehr Fehler, und die Rhein-Main Volleyballer hatten zunehmend Schwierigkeiten mit den Angaben der Übermannschaft. Nur bis zum 5:8 konnten Marc Posthuma und Co. gegen die Gäste, die jetzt mit sechs Nationalspielern agierten, mithalten.
So viel Klasse macht sich bemerkbar, schnell stand es 11:20. Rhein-Main Volley ließ sich aber weiterhin nicht hängen und bot den Zuschauern bis zum Matchball vollen Einsatz. Schließlich konnten die Gäste den zweiten Matchball zum 25:15 verwandeln.
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Quelle: Rüsselsheimer Echo
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