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16.11.2009
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Sie waren ganze nahe dran, den Spitzenreiter zu schlagen. Mit 2:0 Sätzen haben die Volleyballer von Rhein-Main Volley geführt und waren im dritten Durchgang nur zwei Punkte von einem 3:0-Sieg entfernt. Doch in der Schlussphase unterlagen sie hier mit 26:28, worauf sie dann auch im vierten und fünften Abschnitt das Nachsehen hatten.
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Mit 2:3 (25:23, 27:25, 26:28, 22:25, 11:15) mussten sich die Hessen im Spitzenspiel der Zweiten Bundesliga Süd beim VC Gotha vor rund 450 Zuschauern nach zweieinhalb Stunden Spielzeit äußerst knapp geschlagen geben. Anstatt mit den Thüringern gleich zu ziehen, liegen sie nun vier Zähler hinter ihnen in der Tabelle.
Obgleich seine Mannschaft in Gotha „kurz vor der Sensation“ stand, mochte Luis Ferradas nach dem Abpfiff nicht hadern: „Das war das beste Spiel von uns in dieser Saison. Wir haben uns wieder gesteigert und haben sehr mutig und konsequent gespielt. Ich bin sehr zufrieden. Das einzig Unangenehme ist das Ergebnis.“ Die ersten beiden Sätze hatte das Rhein-Team jeweils knapp mit zwei Punkten für sich entschieden und war auf bestem Wege zu einem klaren 3:0.
Im dritten Durchgang konnte es aber den Sack nicht zumachen. Am Ende schafften die Gäste zwar mehrmals den Ausgleich, kamen jedoch nicht zu einem Matchball und mussten Gotha mit 28:26 an sich vorbei ziehen lassen.
Das steckten sie allerdings gut weg, erarbeiteten sich im vierten Abschnitt einen aussichtsreichen 12:6-Vorsprung. Auch hier winkte ihnen schon der siebte Saisonerfolg. „Aber dann haben wir ein bisschen die Orientierung verloren“, bedauerte Ferradas. Zehn unkonzentrierte Minuten kosteten seine Mannschaft den vierten Satz und einen möglichen 3:1-Sieg. Doch Rhein-Main Volley gab nicht auf. In der auf hohem Zweitliga-Niveau stehenden Partie boten sie dem körperlich überlegenen VC Gotha, der in seiner voll besetzten Halle lautstark angefeuert wurde, bis zum Seitenwechsel des Tiebreaks Paroli. Da stand es 6:8. Alles war drin.
Mit starken Sprungaufschlägen machten die Gastgeber den Hessen dann jedoch das Leben in der Annahme schwer und setzten sich auf 11:6 ab. Damit war das Spitzenspiel entschieden. „Die gesamte Mannschaft hat sich sehr gut verkauft“, fand Luis Ferradas und mochte niemanden in seinem Team hervorheben.
Dafür, dass er in der vergangenen Woche erstmals seit Saisonbeginn in kompletter Besetzung trainieren konnte, sah er eine sehr starke Leistung seiner Spieler und mochte ihnen keinen Vorwurf machen, dass es trotz der 2:0-Satzführung nicht zum Sieg gereicht hat. Die Mannschaft habe gesehen, dass sie mit dem Topfavoriten der Liga mithalten könne. Und zeitweise sei sie auch besser gewesen als er.
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Quelle: Rüsselsheimer Echo
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