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Wilmas wilde Worte

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Posthuma überzeugt

15.10.2007
Es setzte die erwartet klare Niederlage: Mit 0:3 (15:25, 17:25, 13:25) standen die Volleyballer von Rhein-Main Volley beim VfB Friedrichshafen auf verlorenem Posten. Doch immerhin hielt der Bundesliga-Neuling gegen den Titelfavoriten in jedem der drei Durchgänge bis zur Mitte mit. „Aber dann haben wir Riesenprobleme in der Annahme bekommen“, bedauerte Trainer Christian Metzger. Schlug sich sein Team gegen die variabel und druckvoll geschlagenen Aufgaben der Gastgeber lange wacker, „sind wir irgendwann weggebrochen“. Zu schwer war es wohl, die Konzentration in der Annahme gegen den Rekordmeister und Champions-League-Sieger zu halten. „Wir haben am Anfang sehr gut in Block und Abwehr gespielt“, gewann Metzger der Partie Positives ab.

Vor rund 1200 Zuschauern sei vor allem Mark Posthuma eine starke Leistung gelungen. Der 2,03 Meter große Außenangreifer, der vom niederländischen Meister Piet Zoomers zum Rhein-Main-Team kam, setzte sich am meisten durch am Netz.

Wenn auch klar, so schmerzte die Niederlage nicht allzu sehr. „Es war ein Spiel zum Lernen“, sagte Metzger, dem klar war, dass es nichts zu holen gab beim VfB-Team um Bundestrainer Stelian Moculescu und der die Partie vor allem zu Übungszwecken nutzte. Zudem hatte seine Mannschaft Pech, denn mit Peter Wellbrock fiel der etatmäßige Libero aus. Beim Warmmachen zog sich außerdem Cristobal Gevert eine schlimme Verletzung zu. Der chilenische Nationalspieler, erst kurz vor Saisonbeginn von Rhein-Main verpflichtet, hat sich wohl einen Bänderriss zugezogen, sein Knie ist zudem in Mitleidenschaft gezogen worden. Wahrscheinlich fällt Gevert länger aus.

In der Startaufstellung stand daher erstmals Christian Günther, zusammen mit Andreas Kolle einziger Spieler der TG Rüsselsheim beim Bundesligisten. Daneben spielten von Beginn an Ralph Nothhaft, Mark Posthuma, Jason Octave und Michael Peciakowksi. Im Laufe der Partie kam auch Sören Schneider aufs Feld. Für den Zuspieler gab es dabei ein Wiedersehen mit seinem alten Verein. Schneider stammt vom VfB.

Ein Ergebnis des dritten Bundesliga-Spieltages dürfte die Rhein-Main-Volleyballer aufhorchen lassen. Die SG Eltmann setzte sich zu Hause überraschend mit 3:2 gegen den Moerser SC durch. Damit relativiert sich das 1:3 von Rhein-Main vorvergangene Woche in Eltmann. Denn Moers zählte Metzger mit Friedrichshafen zu den Topfavoriten der Liga. Wie stark Moers ist, wird sein Team am 23. Oktober (Dienstag) im Heimspiel um 20 Uhr in der Köbel-Halle in Erfahrung bringen.
Quelle: Rüsselsheimer Echo
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