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28.11.2008
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Bis Weihnachten stehen den Zweitliga-Volleyballern von Rhein-Main Volley noch drei Partien ins Haus. Drei Partien, in denen eine Vorentscheidung im Titelkampf fallen könnte. „Da kann es in beide Richtungen gehen“, meint Spielertrainer Thilo von Hagen und ist gespannt, ob sich sein Team mit Bühl an der Tabellenspitze halten kann.
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Angesichts des recht dünnen Kaders „darf sich da keiner einen Durchhänger erlauben“. Auch von Verletzungen müsse man verschont bleiben. Sonst werde es schwer, zumal die nächsten Gegner nicht leicht zu schlagen seien.
Der vermeintlich stärkste ist am morgigen Samstag um 19.30 Uhr in der Rüsselsheimer Walter-Köbel-Halle zu Gast. Da kommt auf Rhein-Main Volley das Verfolgerduell gegen den Tabellendritten GSVE Delitzsch zu, der nur zwei Punkte weniger aufweist. Danach folgen unangenehme Partien in Dachau und Mendig.
Sowohl Delitzsch als auch Rhein-Main Volley taten sich am vergangenen Wochenende schwer. Die Sachsen gaben zu Hause gegen Abstiegskandidat Kempfenhausen einen Satz ab, und das Team von Thilo von Hagen musste beim Tabellenachten VC Dresden gar über den Tiebreak gehen, ehe ein 3:2-Sieg unter Dach und Fach war.
Schon 15 Sätze hat Rhein-Main Volley in zehn Spielen abgegeben – und steht in dieser Hinsicht auch nicht besser da als der Tabellenneunte Durmersheim. Delitzsch hat erst zehn Sätze verloren. Doch das sagt wenig über den Ausgang des morgigen Aufeinandertreffens.
Hier gilt es für die Gastgeber, die groß gewachsenen, hoch abschlagenden Gegner mit guten Aufschlägen in der Annahme unter Druck zu setzen, damit GSVE seine Angriffsstärke erst gar nicht ausreizen kann. Freilich muss bei Rhein-Main Volley selbst die Annahme stimmen, um ein schnelles Spiel aufziehen zu können.
Gegen Delitzsch, dessen herausragender Diagonalspieler Sebastian Reichstein vergangene Saison noch mit Leipzig in der Ersten Liga gespielt hat, hofft Trainer Thilo von Hagen auf seinen kompletten Kader. Allerdings hat Jan Dörmer krankheitsbedingt diese Woche nicht voll mittrainiert. Am Samstag wird er aber auflaufen, denkt der Coach.
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Quelle: Rüsselsheimer Echo
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