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07.01.2011
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Nach einer beeindruckenden Erfolgsserie von sieben Siegen in acht Spielen hatten sich die Zweitliga-Volleyballer der TG Rüsselsheim vor Weihnachten auf den fünften Tabellenplatz vorgeschoben und mit 16:10 Punkten so viele Zähler wie zum Ende des Vorjahres gesammelt. Angesichts zahlreicher Ausfälle während der Hinrunde eine erstaunliche Bilanz, die es nun am Samstag (8.) um 20 Uhr beim VC Dresden fortzusetzen gilt.
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Die Voraussetzungen für den neunten Saisonsieg sind trotz der rund fünfstündigen Anreise nicht schlecht. Mittelblocker Manuel Lohr kann nach seinem Fingerbruch wieder mitmischen. Auch Kapitän Tim Wacker und Außenangreifer Christian Hesse haben ihre Muskelverletzungen auskuriert und nahmen am Training in dieser Woche teil. Einzig Universalspieler Simon Forster hat wegen einer Erkältung gefehlt, wird aber am Wochenende einsatzfähig sein.
Auch von der Papierform her gilt die Turngemeinde als Favorit. Die Mannschaft aus der sächsischen Landeshauptstadt, die am Sonntag eine weitere Heimpartie gegen die VolleyYoungStars Friedrichshafen zu bestreiten hat, steht als Zehnter fünf Plätze hinter ihr und weist mit 8:18 gegenüber 16:10 deutlich weniger Punkte als die TG auf. Johann Löwen, der erfolgreichste Angreifer der TG, will daher am Wochenende nichts anbrennen lassen, um dann gestärkt ins folgende Heimspiel gegen Leipzig gehen zu können: „Gegen Dresden sollten wir gewinnen.»
Auch Zuspieler und Co-Trainer Thilo von Hagen, der den verhinderten Coach Claude Weber (Urlaub) in dieser Woche im Training und dann auch am Samstag auf der Bank vertritt, will den klaren 3:0-Hinspielsieg gegen das damals neu zusammengestellte, verunsichert wirkende VC-Team auf jeden Fall wiederholen. „Aber es wird sicherlich diesmal schwerer, allein schon wegen der weiten Hinfahrt.“
Auch sind die Dresdner nun besser besetzt. Mit Sven Dörendahl kam ein erstligaerfahrener Passgeber dazu, der den bisherigen Stammzuspieler Tim Neuber ersetzt hat. Neuber, beim Hinspiel gegen Rüsselsheim nicht dabei, „musste seine Karriere verletzungsbedingt beenden“, weiß Thilo von Hagen.
Gelingt den TG-Volleyballern am morgigen Samstag der angestrebte Sieg in Dresden, können sie sich auf Rang vier vorschieben, denn die zwei Punkte vor ihnen stehenden Teams aus Leipzig und Grafing treffen aufeinander, so dass eines von ihnen wie Rüsselsheim die fünfte Saisonniederlage kassieren wird.
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Quelle: Rüsselsheimer Echo
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