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27.02.2008
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Zum vorletzten Mal in dieser Saison sind die Volleyballer von Rhein-Main Volley am heutigen Mittwoch um 20 Uhr in der Rüsselsheimer Köbel-Halle zu erleben. Und es könnte das vorletzte Mal für längere Zeit in der Bundesliga sein.
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Denn nach dem deutlichen 0:3 beim Abstiegskonkurrenten Netzhoppers Königs Wusterhausen gehen die Chancen auf den Klassenerhalt gen Null. Nur noch rein rechnerisch ist der rettende drittletzte Platz möglich.
Der Rückstand auf Wuppertal beträgt drei Spieltage vor Rundenschluss vier Punkte. Zudem weist Rhein-Main Volley das schlechtere Satzverhältnis auf.
Haching ist kein geringerer als Tabellenvierter, der noch die Vizemeisterschaft holen kann. Ihre starke Rückrundenleistung unterstrichen die Bayern zuletzt mit einem unerwartet klaren 3:0 (25:19, 25:20, 25:22)-Heimsieg über den SCC Berlin, mit dem sie jetzt punktgleich gezogen sind.
RMV-Spielertrainer Thilo von Hagen: „Das wird kein Zuckerschlecken für uns. Wir sind da natürlich klarer Außenseiter.“ Ein Satzgewinn wäre bereits ein Erfolg. Zumal seine Mannschaft vom Verletzungspech verfolgt ist.
Mittelblocker Ralph Nothhaft knickte gegen Wusterhausen mit dem Fuß um. Nun steht fest: Drei Bänder sind gerissen, der Knochen blieb entgegen erster Befürchtungen heil. Aber sechs bis acht Wochen Pause muss der 22-jährige Wiesbadener einplanen. Die Saison ist für ihn gelaufen.
Zudem fehlt Außenangreifer Christian Günther wegen einer gerade erfolgten Blinddarmoperation. Und nun kam noch eine Hiobsbotschaft von Michal Peciakowski dazu. Der Zuspieler, der seit Mitte November wegen eines Achillessehnenrisses fehlt und nur als Co-Trainer tätig war , erlitt einen weiteren Riss an der Achillessehne seines verletzten Fußes. Ob der 26-jährige Pole seine Volleyball-Laufbahn überhaupt fortsetzen kann, „steht in den Sternen“, meinte von Hagen.
Rhein-Main Volley stehen heute fast kaum noch Wechselmöglichkeiten zur Verfügung. Thilo von Hagen kündigte an, Jason Octave auf die Mitte zu stellen, während Tim Wacker für ihn die Diagonalposition übernimmt.
Bereits im Hinspiel in Haching ging Octave als Mittelblocker ans Netz, da damals Ralph Nothhaft wegen anhaltender Kniebeschwerden für die darauf folgende Partie gegen Hamburg geschont worden war. Rhein-Main Volley hatte allerdings keine Chance, unterlag in nur 64 Minuten mit 0:3 (21:25, 14:25, 18:25).
Der TSV Unterhaching, der seit dieser Saison unter dem Namen Generali Haching startet und von dem 40-jährigen Mihai Paduretua aus Rumänien trainiert wird, hat mehrere Profis in seinen Reihen. Herausragender Angreifer im Hinspiel war Steve Keir.
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Quelle: Rüsselsheimer Echo
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