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Wilmas wilde Worte

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Ohne Satzverlust zum Erfolg

08.11.2020
Es bleibt dabei: Nahezu immer dann, wenn die Volleyballspieler der Freien Turnerschaft Freiburg den Kollegen der 18 Jahre später gegründeten Turngemeinde 1862 Rüsselsheim am Untermain einen Besuch abstatten, behält die „Jugend“ an der 2,42 Meter hohen Netzkante die Oberhand. So auch gestern Nachmittag wieder, als die beiden Langzeitrivalen aus der Zweiten Bundesliga, Gruppe Süd, in der Walter-Köbel-Halle aufeinander trafen. Mit einem ungefährdeten 3:0 (25:21, 25:16, 25:20) fuhr die Mannschaft von Trainer Klaus-Jürgen Weber den vierten Sieg hintereinander ein und platzierte sich in der Tabelle vor den zum vierten Mal bezwungenen Freiburgern auf Rang sieben. Schwer vorstellbar, dass angesichts des aktuellen Durchsetzungsvermögens am kommenden Sonntag ausgerechnet Regionalligist TSV Deggendorf der TG den Zutritt in den erlauchten Kreis der 16 Teilnehmer am DVV-Pokalachtelfinale vermasseln kann, in dem es bekanntlich am 28. November gegen Erstligist evivo Düren geht. 
 
Erstmals seit dem ersten Spieltag wieder mit einem positiven Punktekonto ausgestattet, zog der Rüsselsheimer Coach nach der neunten Saisonaufgabe zufrieden Bilanz: „Wir hatten heute klare Vorteile im Block und bei der Verwertung der Punktballchancen, was die Grundlage für den klaren Sieg war“, so Weber. 
 
Mitte des ersten Durchgangs indes dürfte kaum jemand an einen derart positiven Verlauf der Partie gedacht haben. Beim 14:14- und 16:15-Zwischenstand deutete nichts darauf hin, dass die Hessen, die erstmals seit etlichen Wochen wieder durchgängig mit dem lange verletzten Mittelblocker Andreas Kolle agierten, zum vierten Mal in dieser Runde ohne Satzverlust gewinnen könnten. In der Endphase setzten sich dann aber doch die individuellen Stärken im Angriff nebst der besseren Blockarbeit durch - speziell auf den Außenpositionen. Mit der Führung im Rücken ging dann fortan vieles leichter von der Hand. Im zweiten Abschnitt blieb der Widerstand der Angereisten derart überschaubar, dass bei einem 15:9-Vorsprung früh die Weichen gestellt waren.  
 
Etwas mehr Spannung kam dann noch mal im dritten und letzten Satz auf, ohne dass freilich die Gefahr eines Rückschlags bestanden hätte. Ein Zwischenspurt vom 16:15 zum 20:16 klärte die Fronten, wobei auch hier Tim Wacker und Christian Hesse - später von ihrem Trainer besonders hervorgehoben - ihre Qualitäten im Block ausspielten. Nach insgesamt 72 Minuten - alle drei Durchgänge dauerten kurioserweise 24 Minuten - hatten die TG-Cracks ihr Tagwerk ohne Fehl und Tadel verrichtet. Gleich der erste Matchball setzte dem Treiben ein Ende, weil der Freiburger Angriffsschlag neben dem Feld landete. 
Quelle: Main-Spitze
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Termine

22.09. Saisonstart 2012/13

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Aktuelle Ergebnisse

TG 1862 Rüsselsheim 2
L.E. Volleys 3
TG 1862 Rüsselsheim 3
VC Eintracht Mendig 1

Tabelle 2009 / 2010

1. GSVE Delitzsch42:10
2. VC Dresden40:12
3. L.E. Volleys38:14
4. FT 1844 Freiburg36:16
5. ASV Dachau34:18
6. TuS Durmersheim32:20
7. TG 1862 Rüsselsheim28:24
8. VSG Coburg/Grub24:28
9. VYS Friedrichshafen22:30
10. VC Eintracht Mendig20:32
11. TSV Grafing16:36
12. TSV Friedberg16:36
13. TSV GA Stuttgart14:38
14. VCO Kempfenhausen2:50
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