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10.10.2011
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Nach ihrem Überraschungserfolg in Leipzig konnten die Zweitliga-Volleyballer der TG Rüsselsheim nicht nachlegen. Beim TSV Grafing hatten sie wenig Chancen und mussten sich mit 1:3 (18:25, 21:25, 28:26, 17:25) geschlagen geben. Die Gäste spielten schwankend und ohne die nötige Geduld, die sie in der Vorwoche noch zum zweiten Saisonsieg getragen hatte.
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Ihr Kontrahent aus Oberbayern war allerdings auch stärker als Leipzig und wurde von rund 300 lautstarken Zuschauern bestens unterstützt.
„Wir sind in einer Entwicklungsetappe, in der so etwas passieren kann: Eine weite Fahrt, ein sehr routinierter Gegner. Die Niederlage war verdient”, meinte Luis Ferradas nach dem Abpfiff. Der TG-Coach hatte auf Diagonalspieler Paul Becker verzichten müssen, der mit Fieber im Bett lag. Fast wäre sein Team nur zu acht da gestanden. Doch konnte die Turngemeinde kurzfristig mit Jonathan Whitton noch einen Neuzugang verpflichten. Der 24-jährige, 1,93 Meter große Kanadier spielte am Samstag im Außenangriff und in der Annahme auch gleich durch.
„Unsere Fehlerquote war aber zu hoch”, bedauerte Ferradas. Den wesentlich konstanteren Gastgebern rannte sein Team schon im ersten Satz ab dem 8:8 stets hinterher und unterlag deutlich mit 18:25. Auch im zweiten geriet sie früh mit zwei, drei Punkten in Rückstand, den sie nicht aufholen konnte. Ausgeglichener ging es im dritten Durchgang zu, doch lag Grafing hier ebenfalls meist knapp vorn und steuerte schon auf einen Dreisatzsieg zu. In der Schlussphase allerdings glichen die jungen Rüsselsheimer aus und behielten mit 28:26 noch die Oberhand. Bis Mitte des vierten Abschnitts mithaltend, mussten sie dann aber mitansehen, wie Grafing davonzog.
Einen guten Eindruck hinterließ bei der Turngemeinde Paul Borger. Der jüngere Bruder von Außenangreifer Anton Borger kam im zweiten Satz aufs Feld und übernahm bis zum Schluss eine der beiden Mittelblockpositionen. Am Samstag um 19.30 Uhr wartet nun in der Köbel-Halle mit dem GSVE Delitzsch der nächste schwere Gegner auf die Rüsselsheimer Zweitliga-Volleyballer. Immerhin genießen sie dann Heimrecht.
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Rüsselsheimer Echo
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