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21.12.2009
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Trainer Luis Ferradas weilte bereits in Buenos Aires zum Weihnachtsurlaub. Zudem fielen beide etatmäßigen Zuspieler, Johannes Gruppe und kurzfristig auch Sören Schneider, erkrankt aus. Doch Rhein-Main Volley feierte zum Jahresabschluss beim SV Schwaig einen klaren 3:0 (25:19, 25:20, 25:19)-Sieg. Dank einer geschlossenen Leistung, dank des herausragenden Tim Wacker und dank Thilo von Hagen.
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Der Vereinsvorsitzende und letztjährige Spielertrainer half sowohl im Coaching wie im Zuspiel aus. "Dabei habe ich vor zwei Tagen noch nicht gewusst, dass ich auf dem Feld stehen werde", sagte von Hagen. Nach dem Donnerstag-Training, das er selbst leitete, habe er bereits großen Muskelkater "und Krampfgefahr" verspürt. "Deshalb war ich sehr froh, dass wir nur drei Sätze gebraucht haben", atmete der 38-Jährige nach einer reinen Spieldauer von rund einer Stunde schmunzelnd auf. Der Vorgänger von Luis Ferradas bescheinigte seiner Mannschaft "eine sehr kompakte Leistung, es gab keinen Schwachpunkt". Kapitän Tim Wacker empfand von Hagen dabei als "überragend im Angriff, ihn hat Schwaig nie in den Griff gekriegt." Auch Mittelblocker Andreas Kolle freute sich über "eine homogene Vorstellung seines Teams auf allen Positionen: "Wir waren sehr konsequent und konzentriert. Nach der 2:3-Niederlage in Dresden hatten wir uns schon sehr geärgert, weil wir wissen, wir können es besser. Deshalb waren wir hochmotiviert." Allerdings bot Schwaig weniger Gegenwehr als die letzten beiden, stark aufspielenden Kontrahenten, Dresden und Freiburg. Auch die Gastgeber hatten ein Problem, da ihr Stammzuspieler verletzt pausieren musste. Somit spielte der beste Angreifer zu, der natürlich am Netz fehlte. Von Hagen: "Damit war Schwaig leicht ausrechenbar, wir konnten konsequent einen Doppelblock stellen." Der Einsatz von Thilo von Hagen soll eine einmalige Sache bleiben. Auch wenn die Mannschaft seine Erfahrung gut gebrauchen könnte, will sich der Routinier weiterhin auf seine Rolle als Vorsitzender beschränken.
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Quelle: Rüsselsheimer Echo
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