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Wilmas wilde Worte

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Octave fehlt wohl längere Zeit

13.11.2007
Bundesligist Rhein-Main Volley gehen vor der heutigen Partie in Düren die Spieler aus – Trainer Metzger sagt: „Ich bin schon froh, wenn wir überhaupt sechs Spieler aufs Feld kriegen.“
Das war bitter. Mit 1:3 (28:26, 26:28, 23:25, 16:25) verloren die Bundesliga-Volleyballer von Rhein-Main Volley am Samstag vor knapp 300 Zuschauern in der Köbel-Halle gegen die Netzhoppers Königs-Wusterhausen zwei wichtige Punkte im Abstiegskampf. Der Sieg war drin, fand Trainer Christian Metzger. „Aber wir haben die Konzentration nicht halten können.“

Bereits am heutigen Abend wartet auf seine Mannschaft um 20.15 Uhr bei Evivo Düren der nächste Einsatz. Doch da dürfte nichts zu holen sein. Die Gastgeber zählen zu den „Fantastischen Vier“ der Liga und spielen meist eine Klasse besser als die hinter ihnen stehenden Teams. Allerdings hat sich am Samstag gezeigt, dass auch Mannschaften wie Düren manchmal anfällig sind. Zwei lange Stunden hat Evivo gebraucht, um sich knapp mit 3:2 (im Tiebreak mit 15:12) gegen den Tabellenfünften aus Wuppertal durchzusetzen.

Dass Rhein-Main Volley im Ruhrpott auch so gut mithalten kann wie Wuppertal, scheint allerdings kaum möglich. Allein die Personalsituation spricht dagegen. Neben den schon länger verletzten Christian Günther und Cristobal Gevert fällt nun auch Jason Octave aus.

Der dunkelhäutige Diagonalspieler, einer der wertvollsten Punktesammler von Rhein-Main, schied im dritten Satz gegen die Netzhoppers aus und wird dem Klassenneuling „wohl länger fehlen“, wie Trainer Christian Metzger bedauert. Eine genaue Diagnose von Octaves Verletzung stehe noch aus.

Dazu ist Außenangreifer Johann Löwen erkrankt und Zuspieler Sören Schneider am Daumen verletzt. Die Wechselalternativen gehen gegen Null. „Ich bin schon froh, wenn wir überhaupt sechs Spieler aufs Feld kriegen“, meint Trainer Christian Metzger. Er fährt ohne Erwartungen nach Düren.

In der 3000 Zuschauer fassenden Arena des Tabellenvierten trifft er mit seiner Mannschaft auf den Vizemeister der vergangenen Saison, der von Mirko Culic trainiert wird – einem Mann, der den SCC Berlin in den Jahren 2003 und 2004 zum Meistertitel führte und als aktiver Spieler in 260 Länderspielen für Jugoslawien internationale Erfahrung sammelte.

Als Co-Trainer fungiert Spieler und Mannschaftskapitän Sven Anton, in der Saison 2005/06 zum zweitwertvollsten Spieler der Bundesliga gewählt. Als Neuzugang konnte Düren Nationalspieler Max Günthör von Titelkonkurrent VfB Friedrichshafen gewinnen. Für Metzger, der zur Nationalspielmannschaft zählte und selbst lange in der Bundesliga aufschlug, sind die Gastgeber keine Unbekannten: „Einige Spieler kenne ich schon sehr lange, teilweise habe ich gegen die Leute noch gespielt.“ Der Sechsunddreißigjährige weiß daher um die Stärke von Düren.
Quelle: Rüsselsheimer Echo
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